Bild: Klinikum Dortmund

Das Klinikum Dortmund wirbt derzeit mit einer witzigen Kampagne für das Thema Handyhygiene. Das Klinikum zeigt, wie aus einem Desinfektionsmittel ganz einfach ein Parfüm werden kann.

Hinter dieser Aktion steckt ein Augenzwinkern: „KlinikumDO Bottled – Das ‚Parfüm‘ der Medizin und Pflege“ – so lautet der Slogan, mit dem das Klinikum Dortmund derzeit auf Twitter für Desinfektionsmittel wirbt.

Doch ein Slogan reichte den Verantwortlichen dieser Kampagne nicht. Für Handhygiene-Aktion wurden laut des Krankenhauses „Original Mitarbeiter“ des Klinikums Dortmund so fotografiert, als wäre das Desinfektionsmittel ein gut riechender Duft. Eben „Der Duft unserer Arbeit“ – was der Slogan ins Deutsche übersetzt bedeutet.

Per Rundmail hatte Kommunikations-Chef Marc Raschke im Klinikum – vor dem vor kurzem Schüsse gefallen sind – nach Freiwilligen gesucht, die bei dem skurrilen Fotoprojekt mitmachen. Wer sich meldete, musste auch Fotos von sich einreichen.

„Die Fotos waren wichtig, weil wir uns einen ersten Eindruck machen wollten. Schließlich ging es ja um Parfümwerbung, die nach einer ganz speziellen Ästhetik funktioniert. Das war quasi wie ein kleines Casting“, erklärt Raschke. Letztlich wurden dann sechs Mitarbeiter von einem Profi-Fotografen abgelichtet.

Klinikum Dortmund: Zehn „Parfüm“-Motive

Im Rahmen der Kampagne seien insgesamt zehn Motive entstanden und die Ausstellung sei nun eröffnet, heißt es vom Klinikum Dortmund auf Twitter.

Auf den Bildern gibt es neben den Porträtaufnahmen auch noch jeweils einen Claim, zum Beispiel „KlinikumDO No. 5“, „Eau de KlinikumDO“ oder „44137 – Echt KlinikumDO-Wasser“.

Mit diesem Plakat wirbt das Klinikum Dortmund für das „Parfüm“. Foto: Klinikum Dortmund

Und es gab bereits positive Resonanz auf eines der Mitarbeiter-Motive mit der Parfüm- bzw. Desinfektionsmittel-Werbung. Eine Twitter-Userin schrieb unter dem Tweet:

Ernster Hintergrund hinter der Aktion

Hinter der humorvollen Aktion des Dortmunder Klinikums steckt aber ein ernster Hintergrund. Besucher sowie Mitarbeiter eines Krankenhauses sind angewiesen, sich vor und nach dem Kontakt mit einem Patienten oder der Umgebung, in der sich ein Patient befindet, die Hände zu desinfizieren. Das ist wichtig, um sich und andere effektiv vor Bakterien zu schützen.

„Wir hoffen, die Patienten und Angehörigen auf diese Weise mit einem Lächeln zu mehr Handhygiene zu bewegen“, sagt Raschke.