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Die Stadt Dortmund arbeitet an einer „smarten“ Zukunft. Dafür lässt sie im gesamten Stadtgebiet tausende Laternen erneuern. Als nächstes geht es den alten Leuchten in der westlichen Innenstadt an den Kragen.

Insgesamt will die Stadt Dortmund mehr als 32.000 Laternen erneuern. Hierbei ersetzt die Stadt Leuchten sowie Masten.

Neue Laternen in der Innenstadt-West

In den kommenden Wochen steuert das Tiefbauamt der Stadt Dortmund nun den Bereich Innenstadt-West an. Mit den Modernisierungen wolle man sicherstellen, dass der Betrieb der Straßenbeleuchtung auch in Zukunft bezahlbar bleibe, heißt es in einer Pressemitteilung.

Außerdem kümmere sich das Tiefbauamt darum, dass die Laternenmasten überall standfest sind. So soll laut Sylvia Uehlendahl, der Leiterin des Tiefbauamtes, eine durch lockere Masten bedingte „Lawine von teuren Störfällen an veralteten Geräten“ verhindert werden.

Die verwendete LED-Technik bringt neben der deutlich höheren Lebenserwartung auch eine erhebliche Energieersparnis mit sich. Durch moderne Funktechnik wird es dann zudem möglich sein,die Lichtstärke der Laternen individuell zu steuern. Gleichzeitig werden durch die neue Technik Informationen über den Betriebszustand der Leuchten für die Wartung geliefert.

Stadt will Energie sparen

In einigen der Straßen könne die Beleuchtung außerdem auch in Abhängigkeit vom Verkehrsaufkommen geschaltet werden.

Insgesamt soll die Modernisierung der Straßenlaternen in den nächsten acht Jahren vollzogen werden. In den Stadtteilen Aplerbeck, Mengede und Huckarde sind die Arbeiten bereits abgeschlossen.

Info

Die Maßnahmen an den Laternen im Stadtgebiet werden vom Konsortium „Straßenbeleuchtung Dortmund“ (StraBelDo), einem Zusammenschluss der Unternehmen „DEW21“und „SPIE SAG“ durchgeführt.