Skatepark am U: Hunderte feiern die "Utopia"-Einweihung

Hunderte Skater und Musikfans kamen zur Einweihung des "Utopia"-Skateparks am U. Florian Forth/RUHR24.de
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Hunderte Skater und Musikfans kamen zur Einweihung des "Utopia"-Skateparks am U. Florian Forth/RUHR24.de

Dortmund/NRW - Wochenlang wurde in Eigeninitiative gewerkelt, jetzt ist er eingeweiht: Der Utopia Skatepark. Hunderte Skater und Musikfans sind dazu am Samstag (18. August) zum Platz zwischen U-Turm und FZW gepilgert.

Wochenlang wurde in Eigeninitiative gewerkelt, jetzt ist er eingeweiht: Der Utopia Skatepark. Hunderte Skater und Musikfans sind dazu am Samstag (18. August) zum Platz zwischen U-Turm und FZW gepilgert.

Auf den ersten Blick ist zu den Betonrampen, Rails und Pipes schon wieder etwas dazugekommen. So ganz fertig sieht der Park aber auch auf den zweiten Blick nicht aus. "Sowas wird nie fertig", sagt Dennis Klepping von der Skateboardinitiative Dortmund am Tag der Einweihung. Denn "Do-it-yourself" wird hier gelebt. Heißt: Wer will, macht einfach.

Das muss nicht unbedingt etwas mit Skaten zu tun haben. Eine Ecke des Parks soll bepflanzt werden, Sprayer haben einige Rampen verschönert und irgendwer muss ja auch Musik spielen. Zur Eröffnung mit reichlich Rahmenprogramm spielen sechs Bands auf der selbstgezimmerten Holzbühne. Die Jungs von Krupplyn legen auf. Dazu gibt es diverse, nicht ganz ernst gemeinte Wettbewerbe wie Board-Wrestling und Katamaran-Rennen.

Ein Treffpunkt für jeden

Innerhalb weniger Wochen ist der Skatepark damit mehr geworden, als nur eine Ansammlung von Rampen. Wer hier ist, der ist häufig auch am Junkyard oder in den Plattenläden der Stadt anzutreffen. Das gilt auch zur Einweihung, sagt Klepping: "Es soll ein Zusammenkommen mit Musik für alle sein – nicht nur für Skater."

Man könne kommen, ohne sich zu verabreden. "Sowas hat in Dortmund auf jeden Fall noch gefehlt", sagt er.

Gibt es Verlängerung?

Die Nutzungsvereinbarung mit der Stadt läuft noch bis Ende Oktober – mit Option auf Verlängerung. Denn gebaut werden soll erst im übernächsten Sommer - etwa Bürogebäude im Schatten des U-Turms.

"Wir hoffen, dass wir zumindest 2019 noch hier bleiben können", sagt Dennis Klepping.

Klepping schätzt, dass der Park insgesamt rund 10.000 Euro gekostet haben muss. Teuer ist das nicht. Vieles davon wurde durch Spenden realisiert.