Das sind Dortmunds Architektur-Highlights 2016

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Dortmund/NRW - Einmal im Jahr feiert sich die Architektur-Branche deutschlandweit selbst. Beim Tag der Architektur zeigt Dortmund elf interessante Objekte.

Einmal im Jahr feiert sich die Architektur-Branche deutschlandweit selbst. Beim Tag der Architektur zeigt Dortmund elf interessante Objekte.

Dortmund - In Hunderten Städten in ganz Deutschland präsentieren Jahr für Jahr Architekten ihre Meisterwerke. Der Tag der Architektur findet in diesem Jahr am kommenden Samstag, 25. Juni, statt. Wir zeigen euch die elf Objekte, die in Dortmund für die Öffentlichkeit geöffnet werden.

1. Neubau des Berufskollegs im Dortmunder U-Viertel:Auf einer 20.000 Quadratmeter großen Teilfläche der ehemaligen Union-Brauerei in Dortmund ist eines der größten Bildungszentren der Bundesrepublik entstanden.

Foto: Hans Juergen Landes

2. Bürogebäude "Swan" am Phönixsee: Das Gebäudeensemble wird durch die horizontale Fassadenstruktur, durch Aussichtsterrassen und den zentralen Vorplatz gegliedert. Die Architektur des Komplexes interpretiert das Design moderner Jachten durch ihre Struktur- und Materialwahl.

Foto: DA

3. Wohnhaus in Brackel: Das Wohnhaus mit Planungsbüro (KfW-55) ist in massiver Bauweise errichtet worden. Ausgestattet wurde es mit einer Erdwärmepumpe, Fußbodenheizung und einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.

Foto: Till Glasbrenner

4. Haus S5 in Kirchhörde: Neubau eines Wohnhauses mit fünf barrierefreien Wohnungen und Tiefgarage. Alle Wohnungen verfügen über großzügige Außenbereiche mit unterschiedlichen Ausrichtungen.

Foto: Falko Wübbecke

5. Hüttenhospital in Hörde: In einer Bauzeit von nur fünf Monaten entstand ein zweigeschossiger Baukörper in Modulbauweise für die Einrichtung von zwei Stationen. Besonderer Wert wurde auf die Innenarchitektur gelegt, da hier 26 Betten unter Berücksichtigung der Anforderungen der Privaten Krankenversicherungen entstanden sind. Es wurden hochwertige Materialien verwendet, die den Eindruck vermitteln, der Patient halte sich im Hotel auf.

Foto: Kleusberg

6. Einfamilienhaus Applerbeck: Dieses Haus gliedert sich in einen schlichten Baukörper mit Satteldach und einen 1-geschossigen Flachdachbereich, der im Obergeschoss als Dachterrasse zu nutzen ist. Das Erdgeschoss ist barrierefrei ausgeführt, um die alltäglichen Abläufe in der Familie möglichst zu vereinfachen und teilt sich in einen offenen Familienbereich mit den Funktionen Wohnen, Essen und Kochen und die rollstuhlgerechten Individualräume.

Foto: Jennifer Wirtz

7. Dreifach Sporthalle Kirchlinde: Die Halle (1.250 m²) lässt sich durch Trennvorhänge in drei Sportbereiche für Badminton, Basketball, Handball oder auch Volleyball verwandeln. Eine flexible Tribünenanlage schafft Platz für bis zu 199 Zuschauer. Darüber hinaus führt die Bauweise zu einer Reduzierung der Energiekosten.

Foto: Klaus Bodo Grafen

8. Pausenhof Phoenix-Gymnasium:Die lineare Struktur des neuen Emscherbands wurde für die Neugestaltung des Schulhofs des Phoenix-Gymnasiums aufgenommen und bildet das Rückgrat für den Schulhof. Mit ihrer zur Emscher leicht ansteigenden Ebene und der Sitzkante bilden sie einen 'Balkon' zum Landschaftsraum.

Foto: Claudie Dreiße

9. Plätze am Dortmunder U: Im Vorfeld des U-Turms entstanden zwei unprätentiös gestaltete Platzflächen, die als Trittsteine in das neue Kreativquartier dienen. Die Plätze dienen heute als Auftakt zu einem Quartier, das hier auf dem ehemaligen Brauereigelände zwischen Hauptbahnhof, Fußballmuseum und Innenstadt entstanden ist.

Foto: Hanne Brandt

10. Radstation am Hauptbahnhof: Die Fassade der Radstion am Hauptbahnhof besteht aus einer selbsttragenden Stahlkonstruktion mit punktgelagerten Verglasungen im Wechsel mit Edelstahl-Drahtgewebe.

Foto Klaus Bodo Grafen

11. Erweiterung Westtribüne am Signla-Iduna-Park:Mit der Erweiterung der Westtribüne des Signal Iduna Parks schaffte der BVB ein neues Zentralfoyer für die VIP-Bereiche sowie zusätzliche Gastronomieplätze im Stammtischbereich. Auf der vierten Ebene entstand mit diesem Anbau eine teiloffene Panoramaterrasse mit Blick auf das Naturschutzgebiet Bolmke.

Foto: DA