Bild: RUHR24

Die Menschen in Dortmund wollen sich in ihrer Stadt sicher fühlen. Das ist ein plausibles Grundbedürfnis. Und um dies zu gewährleisten hat die Stadt Dortmund nun den Masterplan „Kommunale Sicherheit“ erarbeitet.

Wo kann man in Dortmund auch abends durch die Straßen laufen, ohne, dass man Angst haben muss, überfallen oder angegriffen zu werden. Und an welchen Stellen muss vielleicht noch für mehr Sicherheit für die Bürger gesorgt werden?

Mit diesen und anderen wichtigen Fragen hat sich die Stadtverwaltung jetzt im Rahmen des Masterplans „Kommunale Sicherheit“ beschäftigt.

Bürger aus vier Quartierlaboren wurden befragt

Hierbei war es den Verantwortlichen vor allem wichtig, den Dialog mit den Bürgern zu suchen. Über vier sogenannte „Quartierlabore“ befragte man Teile der Dortmunder Bevölkerung zum Thema Sicherheit. Die Befragung richtete sich an jeweils 1000 zufällig ausgewählten Menschen aus den Stadtteil-Quartieren Bövinghausen, Hörde, Brackel und Borsigplatz.

Ziel war es, beim Thema Sicherheit in den Stadtteilen neben ordnungsrechtlichen Aspekten auch die Sauberkeit oder die Beleuchtung in den Fokus zu rücken.

Menschen wünschen sich mehr Präsenz auf Dortmunds Straßen

Am Ende ergab die Umfrage zusammengefasst rund 30 Vorschläge aus der Bevölkerung. Die Bürger wünschen sich unter anderem mehr Präsenz der Polizei und des Ordnungsamts auf Dortmunds Straßen. So könnten Angsträume vermieden werden. Damit unmittelbar steht auch das Thema Beleuchtung und Helligkeit in Verbindung.

Der Dialog zum Thema „Kommunale Sicherheit“ fand zusätzlich mit der Polizei, der TU Dortmund, dem Kinderschutzbund und weiteren Vereinen sowie Verbänden statt.

Mit Hilfe der Bürger und der unterschiedlichen Institutionen konnte die Stadt nun abgestimmte Maßnahmen rund um das Thema Sicherheit in Dortmund entwickeln. Der Prozess ist damit jedoch nicht abgeschlossen. Erst wenn die politischen Gremien ihr „Ok“ geben, kann die Umsetzung dieser Maßnahmen starten.

Workshops zum Thema Sicherheit

In der Folge sollen dann schwerpunktmäßig Workshops zu den unterschiedlichen Themengebieten der kommunalen Sicherheit durchgeführt werden. Das Dezernat für Recht und Ordnung, die Bürgerdienste sowie die Feuerwehr sind außerdem für die dauerhafte Beobachtung und Überprüfung der Maßnahmen zuständig.