Wasserpfeife rauchen trotz Covid-19

Ordnungsamt Dortmund schließt Shisha-Bars in Dortmund - illegaler Betrieb trotz Coronavirus

Wegen der neuen Corona-Regeln dürfen Shisha-Bars nicht mehr öffnen.
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Wegen der neuen Corona-Regeln dürfen Shisha-Bars nicht mehr öffnen.

Zwei Shisha-Bars haben in Dortmund während der Coronavirus-Pandemie den Betrieb fortgeführt. Das Ordnungsamt hat eingegriffen. 

  • Während der Coronavirus-Krise dürfen Shisha-Bars nicht mehr öffnen.
  • Die Betreiber zweier Lokale in Dortmund scheint diese Regelung nicht zu interessieren.
  • Sie ließen Gäste in ihren Bars Wasserpfeife rauchen und verkauften illegal Tabak.

Dortmund - Wegen der Coronavirus-Krise müssen der lokale Einzelhandel sowie Bars und Restaurants bis auf Weiteres schließen. Viele Händler in Dortmund sind besorgt in der aktuellen Coronavirus-Zeit. Zwei Betreiber von Shisha-Bars in Dortmund wollten diese Regelung offenbar nicht hinnehmen und eröffneten illegal. Ein Einsatz fürs örtliche Ordnungsamt.

Dortmund: Shisha-Bars halten sich nicht an Coronavirus-Gesetze

Wie die Stadt Dortmund an Karfreitag (10. April) mitteilte, geht es konkret um zwei Shisha-Bars in Hörde und in der Nordstadt. Berichten zufolge, seien dort illegale Geschäfte gemacht worden.

Die Shisha-Bars wurden vom Ordnungsamt durchsucht und dichtgemacht. Außerdem haben die Beamten die Lokale verschlossen, sodass dort künftig niemand mehr ein und aus gehen kann.

Dortmund: Shisha-Bar in Hörde verkaufte illegale Tabak

Anlass für den Einsatz in der Shisha-Bar in Dortmund-Hörde war ein illegaler Tabak-Verkauf an wartende Kunden vor dem Lokal. Wie die Stadt mitteilt, sei nicht nur dies nach der neuen Corona-Schutzverordnung (CoronaSchVO) unzulässig, sondern auch der Aufenthalt in einer Shisha-Bar und dessen Betrieb an sich. 

Zur Erinnerung: Restaurants müssen wegen der Coronavirus-Pandemie zwar aktuell schließen, dürfen aber immer noch einen Liefer-sowie Abholservice vor Ort anbieten. Für Shisha-Bars, Ausschank-Gastronomien und Clubs gilt diese Regelung jedoch nicht.

Dortmund: Betreiber der Shisha-Bar wollten Lokal nicht verlassen

Da die Verantwortlichen die Shisha-Bar in Hörde nicht freiwillig verlassen wollten, holte das Ordnungsamt zur weiteren Unterstützung die Polizei. Diese konnte die Situation schließlich beenden und die Shisha-Bar schließen. Den Betreibern droht nun ein Bußgeld. 

Dortmund: Shisha-Bar in der Nordstadt von Ordnungsamt geschlossen

Ähnliche, wenn auch deutlich dreistere Szenen spielten sich in einer Shisha-Bar in der Nordstadt von Dortmund ab. Dort war zwar der Haupteingang der Bar verschlossen, Mitarbeiter des Ordnungsamtes konnten aber ganz genau beobachten, wie sich im Innern des Lokals mehrere Personen aufhielten. 

Erst nach mehrmaligem Auffordern der Beamten wurde schließlich die Tür geöffnet. Und tatsächlich: Als wäre die Corona-Krise bereits vorbei, rauchten im Innenraum mehrere Gäste genüsslich Wasserpfeife und genossen Getränke. 

Wegen Coronavirus: Shisha-Lieferservice nach Hause

Dortmund: Betreiber von Shisha-Bar hat bereits Verfahren am Hals

Ein klarer Verstoß gegen die neuen Coronavirus-Regeln der Regierung. Die Einsatzkräfte haben die Shisha-Bar verschlossen und versiegelt. Wenn es nach der CDU-Fraktion im Stadtrat ginge, sollte das Shisha-Rauchen auch in der Öffentlichkeit verboten werden.

Gegen den Betreiber ist bereits ein Gewerbeuntersagungs-/Klageverfahren am Laufen. Darüber hinaus erwartet ihn ab sofort ein weiteres Bußgeldverfahren

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