Seebrücke-Demo in der Innenstadt: Demonstranten fordern sichere Häfen

In Dortmund und in NRW sollen am Samstag 13 Demonstrationen der Organisation "Seebrücke" stattfinden. Foto: Lisa Krispin/RUHR24
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In Dortmund und in NRW sollen am Samstag 13 Demonstrationen der Organisation "Seebrücke" stattfinden. Foto: Lisa Krispin/RUHR24

Dortmund/NRW - Sichere Fluchtwege und solidarische Städte - dafür demonstrierten die Teilnehmer der Demo "Seebrücke - schafft sichere Häfen."

Sichere Fluchtwege und solidarische Städte - dafür demonstrierten die Teilnehmer der Demo "Seebrücke - schafft sichere Häfen." Denn: Laut den Demonstranten stirbt momentan jeder fünfte Asylsuchende auf der Flucht.

Dagegen demonstrierten am Samstag (15. Dezember) etwa 100 Menschen in der Dortmunder Innenstadt. Um 13 Uhr ging es auf dem Platz der Alten Synagoge los. Von dort aus zogen die Demonstranten bis zum Platz der Deutschen Freiheit.

+++ Große Demo in Dortmund und NRW geplant: "Seebrücke" ruft in 13 Städten zum Protest auf +++

"Todesrate auf Rekordhoch"

Die Seebrücke-Bewegung, die im Juni 2018 begann, kommt damit auch in Dortmund an. Unter dem Slogan "Stoppt das Sterben im Mittelmeer" gingen in ganz Europa insgesamt 150.000 Menschen auf die Straßen.

"Während die absoluten Zahlen Geflüchteter rückläufig sind, ist die Todesrate auf einem Rekordhoch", schreiben die Demonstranten in einer Pressemitteilung. Seitdem im September dem letzten privaten Rettungsschiff die Flagge entzogen wurde, sei jeder fünfte Flüchtling gestorben.

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Die Protestierenden forderten heute deshalb sichere Fluchtwege, die Unterstützung und Ausweitung von Seenotrettung, die Entkriminalisierung der Seenotrettung und die Freisetzung der Seenotrettungsschiffe.