Bild: Ruhr24

Alle Hände voll zu tun hatte die Bundespolizei am Mittwochabend (12. März) – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Weil ein alkoholisierter Schwarzfahrer einen ICE nicht verlassen wollte, mussten die Beamten ihn „mit Zwang“ vom Sitz trennen.

Gegen 23 Uhr wurde die Bundespolizei zum Dortmunder Hauptbahnhof gerufen. Ein alkoholisierter Mann hatte den ICE 912 von Stuttgart nach Dortmund ohne Ticket benutzt und wollte den Zug trotz wiederholter Aufforderung der Bahnmitarbeiter nicht verlassen.

Auch die Bundespolizei versuchte ihr Glück zuerst mit Worten bei dem 54-jährigen Gelsenkirchener. Diese zeigten jedoch wenig Wirkung: Nach „wahren Beleidigungstiraden“, wie es die Polizei formuliert, mussten die Beamten ihn „unter erheblichen Anstrengungen“ von seinem Sitz trennen und aus dem Zug bringen.

Beleidigungstirade geht auf Polizeiwache weiter

Auch auf der Wache der Bundespolizei konnte der betrunkene Mann nicht an sich halten: Erneut beleidigte er alle anwesenden Beamten und weigerte sich, seine Personalien anzugeben. Wenig später fanden die Beamten heraus, dass der Mann bereits polizeibekannt war.

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Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen falscher Namensgabe, Beleidigung, Hausfriedensbruch und Widerstands eingeleitet.