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Es wird ein Fest der Superlative: Zum Evangelischen Kirchentag 2019 erwartet Dortmund Hunderttausende Besucher. Schüler dürfen sich freuen – für sie gibt es an zwei Tagen sogar schulfrei.

  • Tausende Schüler in Dortmund haben zwei zusätzliche freie Tage.
  • Viele Schulen sind mit Gästen des Kirchentages belegt.

Mehr als 2000 Veranstaltungen sind beim Evangelischen Kirchentag 2019 in Dortmund geplant. Fünf Tage lang soll sich in Dortmund vom 19. Juni bis zum 23. Juni alles rund um die Themen Digitalisierung, Arbeit, soziale Teilhabe und Europa drehen.

Schüler in der Stadt dürfen sich unterdessen auf ein paar zusätzliche freie Tage freuen. Denn sowohl am Mittwoch (19. Juni), dem Starttag des Evangelischen Kirchentages, als auch am Freitag (21. Juni) ist für alle Schüler in Dortmund schulfrei. Donnerstag (20. Juni) wäre sowieso keine Schule gewesen – denn Fronleichnam ist in NRW ein Feiertag.

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Schulen sind beim Kirchentag augelastet

Zum Hintergrund: Weil viele Besucher des Kirchentags vor allem die Dortmunder Schulen als Übernachtungsstätte nutzen, hat das Auswirkungen auf den regulären Schulbetrieb. Das Schulfrei ist daher fast schon Pflicht. Die Maßnahme haben das Land NRW, die Stadt Dortmund und die Evangelische Kirche vereinbart.

Die Kinder haben dann die Gelegenheit, ein echtes Mega-Event zu erleben. Zum Auftaktfest zwischen Kampstraße, Friedensplatz und Hansastraße sowie Ostwall werden rund 200.000 Menschen erwartet. Dafür muss die Stadt große Teile der Innenstadt für den Verkehr sperren. Der VRR hat unterdessen reagiert und bei seinen Dienstleistern mehr Züge und Kapazitäten in Auftrag gegeben.

100.000 Menschen beim Schluss-Gottesdienst

Der Schluss-Gottesdienst wird an zwei Orten gefeiert. Die rund 100.000 erwarteten Gottesdienst-Besucher können neben dem Signal-Iduna-Park auch an der Seebühne im Westfalenpark den Abschluss des Kirchentages feiern.

Auch prominente Namen haben sich für den Kirchentag bereits angekündigt. So werden zum Beispiel Kanzlerin Angela Merkel, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Außenminister Heiko Maas mit von der Partie sein.