Bild: Rewe Dortmund

Das neue Frischelager von Rewe an der Westfalenhütte soll in seinem vollen Umfang im Frühjahr 2020 fertig sein. Auf einer Fläche von knapp 45.000 Quadratmetern will das Unternehmen die aktuellen Frischelager – verteilt in Dortmund und NRW –  zusammenfügen. Die gute Nachricht: Neben 700 jetzt schon eingeplanten Stellen könnten noch viel mehr Jobs hinzukommen. 

Der Spatenstich auf dem Gelände der Sinteranlage der alten Westfalenhütte fand am Mittwoch (27. Juni) statt. Das Unternehmen Rewe Dortmund baut an der Rüschebrinkstraße in Kirchderne/Eving ein neues Frischelager. Im Herbst 2019 soll der Umzug aus den umliegenden Lagern in das neue Gebäude starten. Im Frühjahr 2020 soll dann alles fertig sein. Das Unternehmen will die aktuellen vier Lagerstätten und Frischezentren unter einem Dach vereinen.

Alles unter einem Dach

Aktuell hat das Unternehmen Rewe Dortmund insgesamt zwei Frischelager. In Dortmund-Asseln und in Wesel. Hinzu kommt die Tochterfirma Doego Fruchthandel, die an der Feldstraße südlich der B1 beheimatet ist und Bubi Frischedienst mit einem Lager in Wambel. In Zukunft befindet sich dann alles unter einem Dach.

Für die Firma ergeben sich daraus mehrere Vorteile. Transportkilometer und -kosten werden gesenkt. Laut Unternehmen will man in Zukunft bis zu eine Million Kilometer im Jahr sparen. Dank moderner Technik spart der Neubau knapp 30 Prozent an Energiekosten.

Neue Jobs in Dortmund?

Doch auch für die Mitarbeiter und Bewohner von Dortmund gibt es gute Nachrichten. 700 Arbeitsplätze der Lager werden in der Stadt gehalten. Und es sollen noch mehr kommen. Das Unternehmen ist weiterhin auf Wachstum aus. So soll es in den kommenden Jahren zu Neueinstellungen kommen. Zudem soll das Frischelager auch Ausbildungsbetrieb für die Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik und Berufskraftfahrer genutzt werden.

Bei dem Neubau des Frischelagers auf dem Gelände der ehemaligen Sinteranlage an der Westfalenhütte handelt es sich um das größte Projekt der 105-jährigen Geschichte des Unternehmens. Die Kosten belaufen sich auf einen hohen, zweistelligen Millionenbetrag. Nach dem Spatenstich folgt die Aufbereitung des Geländes mit insgesamt 1,8 Millionen Kubikmeter Bodenmasse. Im September soll dann der Hochbau folgen.