Bild: Daniele Giustolisi/Dortmund24

Innerhalb von nur 20 Minuten hat es offenbar derselbe Täter am Sonntag in Dortmund auf einen Kiosk und eine Tankstelle abgesehen.

Die erste Tat ereignete sich in der Kaiserstraße, in der Innenstadt-Ost von Dortmund. Gegen 22 Uhr am Sonntag (10. März) betrat ein maskierter Mann den Kiosk und ging direkt hinter die Theke.

Weil der Täter eine Pistole bei sich trug, flüchteten die zwei Mitarbeiter auf die Straße. Sie beobachteten noch, wie er sich an einer Kassenschublade zu schaffen machte. Diese war jedoch verschlossen.

Täter flüchtete in Park

Kurz darauf flüchtete der Unbekannte aus dem Kiosk in Richtung einer an der Lippstädter Straße in Dortmund gelegenen Parkanlage.

Gegen 22.20 Uhr dann der zweite Raubüberfall innerhalb kurzer Zeit. Dieses Mal ist eine Tankstelle an der Klönnestraße, ebenfalls in der Dortmunder Innenstadt-Ost, der Tatort.

Aufgrund der zeitlichen und örtlichen Nähe sowie der Täterbeschreibung geht die Polizei Dortmund derzeit davon aus, dass der Täter in beiden Fällen derselbe war.

Maskiert und mit Pistole unterwegs

Wie auch schon an der Kaiserstraße, ging der Täter maskiert und mit Pistole bewaffnet hinter die Theke der Tankstelle. Aufgrund der Bedrohung durch die Schusswaffe übergab ihm die Tankstellen-Angestellte Bargeld in einer Tüte.

Zusätzlich griff der Räuber sich noch mehrere Schachteln Zigaretten und flüchtete anschließend in unbekannte Richtung. Er erbeutete nach ersten Erkenntnissen einen mittleren dreistelligen Bargeldbetrag.

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In beiden Fällen ähneln sich die Täterbeschreibungen. Es soll sich um einen circa 25-jährigen Mann gehandelt haben. So wird er außerdem beschrieben:

  • Er war circa 1,60 bis 1,65 Meter groß und schmal, aber offenbar trainiert.
  • Er trug eine dunkle Hose sowie einen schwarzen Kapuzenpullover mit weißen Applikationen auf dem Rücken (unter anderem ein nach unten zeigendes Dreieck).
  • Seine Mund- und Nasenpartie verdeckte er offenbar mit einem bunten Tuch.
  • Der Mann sprach mit einem nicht genauer definierten Akzent.

Zeugen, die weitere Hinweise zum Täter geben können, werden gebeten sich beim Kriminaldauerdienst unter Tel. 0231/132 7441 zu melden.