Bild: Friso Gentsch/dpa

Laufende Nase, ständiges Niesen oder Kopfschmerzen – wer unter einer Pollen-Allergie leidet, freut sich eigentlich über den Winter. Blöd nur, wenn es im Februar plötzlih schon 15 Grad und wärmer ist.

Nach einem kurzen, aber sehr regnerischen Winter waren am vergangenen Wochenende gefühlt alle draußen unterwegs. In NRW wurden sogar Höchstwerte von 20 Grad erreicht. Für Menschen, die an einer Allergie leiden, entwickelte sich das schnell zur Tortur.

Denn der Pollenflug-Gefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sagt für Hasel- und Erlen-Allergiker eine mittlere bis hohe Belastung rund um Dortmund voraus.

Allergie-Index: Pollen-Saison beginnt immer früher

Der Freiburger Medizin-Meteorologe Andreas Matzarakis sagte der Deutschen Presseagentur (dpa), dass im Zuge des Klimawandels die Pollen-Saison immer früher beginnen könnte. Viele Pflanzen würden dadurch auch schon im Januar oder Februar anfangen zu blühen. Das erhöht das Allergie-Risiko enorm.

Wer allergisch auf Hasel- und Erlen-Pollen reagiert, kann sich also schon jetzt mit den gängigen Antihistaminika aus der Apotheke eindecken. Unter Umständen könnte sich auch der Besuch beim Allergologen lohnen. Der berät beispielsweise dazu, ob eine Immunisierung möglich ist.

Hier könnt ihr außerdem die besten Tipps für Allergiker nachlesen.

Vorhersage: Wetter am Wochenende wird schön

Auch in den kommenden Tagen werden Allergiker höchstwahrscheinlich leiden. Denn am Wetter ändert sich erst einmal nicht viel. Es könnte ein wenig regnen, so der DWD.

Und auch die Temperaturen bleiben gleich. Bei Höchsttemperaturen bis 14 Grad bleibt es mild. Am Wochenende sind dann aber schon wieder bis zu 17 Grad drin.

Aktuelle Top-Themen:

Wer eine Pollen-Allergie hat, weiß: Wenn Hasel und Erle verblüht sind, stehen Pappel und Esche meist schon bereit. Auf Allergiker kommen also wie in jedem Jahr schwere Zeiten zu.