Schon wieder! Polizei Dortmund stoppt illegales Rennen auf dem Wall - drei Raser beteiligt

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Der Königswall in Dortmund mit Blick auf den U-Turm. Foto: Daniele Giustolisi/RUHR24

Dortmund/NRW - Die Polizei in Dortmund hat am späten Montagabend ein illegales Rennen auf dem Wall gestoppt. Drei Raser waren beteiligt. Hier mehr lesen!

Die Polizei in Dortmund hat am späten Montagabend ein illegales Rennen auf dem Wall gestoppt. Drei Raser waren beteiligt.

  • Die Autos waren auf dem Wall in der Nähe des Hauptbahnhofs unterwegs.
  • Einen Fahrer konnte die Polizei stoppen.
  • Doch die verschärften Maßnahmen der Polizei sind offenbar noch nicht zu den Rasern durchgedrungen.

Dortmund: Illegale Rennen auf dem Wall nehmen kein Ende

Die Rennen auf dem Wall in Dortmund hören und hören nicht auf. Obwohl die Stadt inzwischen verschiedene Blitzer aufstellen ließ, die Polizei Kampagnen fährt und ständig kontrolliert, bleiben die Unverbesserlichen hartnäckig.

So geschehen am späten Montagabend (7. Oktober) auf dem Burgwall sowie dem Königswall in der City von Dortmund. Gegen 22.35 Uhr beobachtete eine Zivilstreife der Polizei dort einen VW Touran, einen Hyundai sowie einen Audi. "Alle Fahrzeuge überholten mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit", berichtet die Polizei.

Polizei Dortmund: Raser auf dem Königswall gestoppt

Gestoppt wurden die von der Polizei als "Möchtegern-Rennfahrer" bezeichneten Männer von einer Ampel am Königswall/Brinkhoffstraße in der Nähe des U-Turms. Danach sollen sie mit quietschenden und durchdrehenden Reifen weitergefahren sein.

Das gefährliche Spiel haben sich laut Polizei mehrfach wiederholt, bis die Beamten den VW Touran im Bereich des Hauptbahnhofs anhalten konnten.

Bei dem Fahrer handelt es sich um einen 22-jährigen Bochumer. Die Beamten beschlagnahmten den Führerschein und den VW - gegen den Willen des Bochumers. Eine Strafanzeige wurde gefertigt. "Ermittlungen bezüglich der zwei weiteren beteiligten Fahrzeuge laufen", heißt es von der Polizei.

Regelmäßig schwarze Schafe auf dem Wall in Dortmund unterwegs

Die Einsatzkräfte müssen seit Jahren wöchentlich schwarze Schafe aus dem Verkehr ziehen. Mal werden die Beamten mit Geld bestochen, um Gnade vor Recht ergehen zu lassen, mal müssen sie sich beleidigen lassen.

Inzwischen ist die Polizei dazu übergegangen, mit aller härte des Gesetzes gegen die Raser vorzugehen. In einem Fall mit einer drastischen Konsequenz: Ein Raser (33), der sich in Dortmund eine Verfolgungsjagd leistete, wurde in diesem Jahr zu fast drei Jahren Haft verurteilt.

Dortmunds Polizeipräsident Gregor Lange sind die Raser in Dortmund schon lange ein Dorn im Auge, wie er bei einem Ortstermin am Ostwall im Herbst vergangenen Jahres bereits sagte: „Wir werden die Kontrollen ausweiten und unseren Aktionsradius erweitern. Wirksamer ist es, Füherscheine oder gleich ganze Fahrzeuge einzukassieren und wir wollen so die Raserszene von diesem Ort und aus der Stadt vertreiben.“