Bild: Polizei Dortmund

Gute Nachrichten für die Bewohner der Nordstadt: Die Straftaten im Dortmunder Norden sind im ersten Quartal 2019 um 15 Prozent gesunken. Die Polizei nennt als Begründung ihren unermüdlichen Einsatz.

Mit einer Aufklärungsquote von 62,3 Prozent liegt die Nordstadt zudem sogar knapp sieben Prozent über der im gesamten Zuständigkeitsbereich der Polizei Dortmund. Das teilten die Beamten am Mittwoch (15. Mai) in einer Bilanz mit.

Aber die Polizisten der Wache Nord wollen sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen. „Wir lassen in der Nordstadt mit unseren Bemühungen seit Jahren nicht locker“, erklärt Dortmunds Polizeipräsident Gregor Lange. Das gelte im besonderen Maße auch für den unermüdlichen Einsatz in der Dortmunder Nordstadt.

Regelmäßige Kontrollen zahlen sich aus

„Für Straftäter ist hier kein Platz! Das Sicherheitsgefühl der Anwohnerinnen und Anwohner in der Nordstadt liegt uns am Herzen“, erklärt Lange erneut.

Der Polizeipräsident von Dortmund, Gregor Lange. Foto: Stephan Schütze/dpa
Der Polizeipräsident von Dortmund, Gregor Lange. Foto: Stephan Schütze/dpa

Die guten Zahlen (2018: 3.244 Taten; 2019: 2.761 Taten) kämen nicht zuletzt auch durch den dauerhaften Einsatz von Polizeibeamten. Sowohl bei den alltäglichen Streifen als auch bei regelmäßigen Kontrolleinsätzen etwa zur Bekämpfung der Clankriminalität.

Bemerkbar mache sich das insbesondere bei der Straßenkriminalität, etwa Taschendiebstahl: Die Fälle gingen um 27 Prozent zurück. Das stärke laut Polizei das Sicherheitsgefühl der Menschen.

Polizei Dortmund: „Im Kampf gegen Clans setzen wir auf Beharrlichkeit.“

Im Jahr 2019 waren die Beamten bislang in 75 Schwerpunkteinsätzen zur Bekämpfung der Clankriminalität unterwegs. Aus diesen Einsätzen resultierten insgesamt 96 Strafanzeigen, 17 Festnahmen sowie 111 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten.

Bei einer Razzia in Dortmund Anfang März wurden etwa sieben Männer festgenommen.

Auch zahlreiche Freiheitsstrafen, die in den vergangenen Jahren gegen führende Köpfe der Szene ergangen sind, verdeutlichen den Erfolg. Allein von Juni 2015 bis Ende 2018 summierten sich die Strafen für Dutzende dieser „Anführer“ auf insgesamt 482 Jahre und neun Monate.

Gregor Lange dazu: „Im Kampf gegen Clans setzen wir auf Beharrlichkeit. Auch zukünftig werden wir mit aller Härte gegen diese kriminellen Strukturen vorgehen!“

Übrigens: Nicht nur in der Nordstadt sinkt die Zahl der Kriminalfälle, sondern in der gesamten Stadt.