Der Pokemon-Go-Wahnsinn in Dortmund startet! Das sollten alle Nicht-Spieler jetzt wissen

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Thomas Westphal (Wirtschaftsförderung), Anne Beuttenmüller (Niantic), Norbert Labudda (Veranstaltungsleiter) und Annette Kulozik, (Parkleiterin) strecken ihre Hadys in die Kamera. Pokemon Go in der Safari Zone im Westfalenpark. Foto: Daniele Giustolisi/RUHR24

Dortmund/NRW - Vier Tage Pokémon-Wahnsinn warten ab Donnerstag (4.Juli) auf Dortmund. Wir verraten euch, was euch als Nicht-Spieler während des Pokémon-Go-Fest erwartet.

Vier Tage Pokémon-Wahnsinn warten ab Donnerstag (4.Juli) auf Dortmund. Wir verraten euch, was euch als Nicht-Spieler während des Pokémon-Go-Fest erwartet.

  • Von Donnerstag bis Sonntag findet in Dortmund das Pokémon-Go-Fest statt.
  • Rund 150.000 Besucher werden erwartet.
  • Vor allem der Westfalenpark ist ein Hot-Spot.

Von Donnerstag (4. Juli) bis Sonntag (7. Juli) erwartet Dortmund einen Ansturm von rund 150.000 Pokémon-Spielern. Das große "Pokémon Go Fest" - das sonst weltweit nur in Chicago und Yokohama stattfindet - steht an. Der Westfalenpark sowie Teile des restlichen Stadtgebiets in Dortmund werden dann zum Treffpunkt für Trainer aus ganz Europa.

+++ Pokémon-Go-Fest in Dortmund: So fangt ihr die seltenen Shiny-Pokémon +++

Pokémon-Go über App erreichbar

Kurz erklärt, für alle Nicht-Spieler: Mit einer App auf dem Smartphone können sich die Teilnehmer in das Spiel einloggen und via augmented Reality auf dem Display auf die Jagd nach den kleinen (und großen) Monsterchen gehen (Lest hier: Was ist eigentlich Pokémon Go?).

Achtung für alle Liebhaber des Westfalenparks: Das Gelände ist in den vier Tagen während des Events nur Besuchern zugänglich, die eines der 25.000 Tickets (pro Tag) für die Veranstaltung gekauft haben. Bis zu 35 Euro für eine Tageskarte mussten Teilnehmer dafür hinblättern. Der Zugang zu den übrigen Hotspots in Dortmund ist aber für alle gratis.

2018 kamen rund 170.000 Besucher

Das durften Innenstadt-Besucher bereits 2018 feststellen, als viele verdutzte Gesichter die vielen Tausend Pokémon-Spieler - am Ende waren es rund 170.000 - handystarrend durch die City schlendern sahen.

Selbiges Bild dürfte sich auch in den vier Tagen des Pokémon-Go-Fest ergeben. Im Gegensatz zu 2018, als "nur" die zweitägige Pokémon Safari" in Dortmund stattfand, dauert das Spektakel in diesem Jahr vier Tage - was für viele volle Hotels in Dortmund und Umgebung sorgt.

Auf den Ansturm durch die Gamer sollten sich Dortmunder auch an den Westfalenhallen, an der Reinoldikirche und auf Phoenix-West gefasst machen.

Das Klinikum Dortmund will die Besuchermassen unterdessen für den guten Zweck nutzen - und sie zum Blutspenden bewegen. Dafür wurden zwei Pokéstops in die Räumlichkeiten der Blutspende freigeschaltet.

Damit kein Chaos im ÖPNV ausbricht, wollen die Dortmunder Verkehrsbetriebe (DSW21) zusätzliche Busse und Bahnen einsetzen. Vor allem am Samstag und am Sonntag sollen nach Bedarf mehr Bahnen zum Westfalenpark rollen.

DSW21 fordert Bus- und Bahnfahrer auf, vorsichtig zu sein

Gleichzeitig seien die Fahrer von Bussen und Bahnen der DSW21 sensibilisiert worden, verstärkt auf Fußgänger zu achten, die durch die intensive Nutzung von Handy oder Tablet abgelenkt sein könnten.

Die Polizei unterdessen mahnt die Pokémon-Go-Spieler zur Vorsicht: Immer schön auf den Verkehr achten!