Mega-Projekt in NRW

Dortmund: Auf Phoenix West wächst bald Gemüse und Obst – 2000 neue Arbeitsplätze geplant

Auf Phoenix West startet demnächst ein landwirtschaftliches  Mega-Projekt.
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Auf Phoenix West startet demnächst ein landwirtschaftliches Mega-Projekt.

In Dortmund auf dem Phoenix-West-Gelände beginnt demnächst ein Mega-Projekt. Ein Geldgeber ist bereit, 150 Millionen Euro fließen zu lassen.

  • Ein Investor plant ein riesiges Projekt auf dem Phoenix- West-Gelände in Dortmund.
  • Zusammen mit mehreren Firmen plant er, insgesamt 150 Millionen zu investieren.
  • Durch das Vorhaben sollen bis zu 2000 neue Arbeitsplätze entstehen. 

Dortmund - In Dortmund-Hörde startet im kommenden Jahr ein innovatives landwirtschaftliches Projekt. Wie Radio 91.2 zuvor berichtete, sollen im Schalthaus auf dem Phönix-West-Areal vertikale Gemüsegärten entstehen. 

Stadt

Dortmund

Ortsteil

Hörde

Postleitzahl 

44263

Eingemeindung

1. April 1928

Einwohner

25.837 (Stand: 31. Dezember 2018)

Bevölkerungsdichte

4.367 Einwohner/km²

Statistischer Bezirk

53

Dortmund: Auf Phoenix West-Gelände sollen moderne Gemüsegärten entstehen

Die Idee stammt vom kanadisch-holländischen Investor "Walas", der gleich mehrere Firmen aus Europa für eine Zusammenarbeit begeistern konnte. Gemeinsam wollen sie vertikale Gemüsegärten errichten, bei denen die Pflanzen z. B. an Hauswänden oder Regalen in Hochbeeten wachsen können.  

Mitten im früheren Industriegebiet soll demnächst ein großes landwirtschaftliches Projekt realisiert werden.

Unter anderem können auch umliegenden Firmenkantinen und Restaurants versorgt werden. Walas-Geschäftsführer Gerben van Straaten hofft zudem, das Schalthaus als Markthalle nutzen zu können. Diese liegt ganz in der Nähe des Dortmunder Phoenix Sees.

Dortmund: Unternehmen will 150 Millionen Euro in Phönix-West-Areal investieren 

Das Unternehmen plant bis zu 150 Millionen Euro für das Projekt auf Phönix  West zu investieren. Langfristig sollen somit auch ca. 2000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Beteiligt sind laut van Straaten Firmen aus ganz Europa. Allen voran die niederländische Priva BV, die zu den Vorreitern auf dem Gebiet der urbanen Landwirtschaft zählt.

Diese Zukunftstechnologie verbraucht deutlich weniger Wasser und Energie als die herkömmliche Landwirtschaft. Außerdem soll die landwirtschaftliche Produktion so in einem naturbelassenen Ursprungszustand zurückgeführt werden. 

Phoenix West: Vom Industriegebiet zum Landwirtschaftsbetrieb

Darüber hinaus erhofft sich "Walas" durch diese Form des Anbaus geringere Energiekosten für den Transport. Durch die Kreislaufwirtschaft wird auch der Treibhauseffekt des atmosphärischen Kohlendioxids minimiert. Das Gelände auf Phoenix-West, welches in den vergangenen Wochen unter anderem zu einem Autokino umfunktioniert wurde, bietet dafür die perfekten Vorraussetzungen

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