Phoenix See: Tretbootfahrer flüchten während Gewitters ins Schilf

Der Phoenix See in Hörde. Foto: Daniele Giustolisi/RUHR24
+
Der Phoenix See in Hörde. Foto: Daniele Giustolisi/RUHR24

Dortmund/NRW - Es war kurz aber heftig: Das Gewitter, das am Sonntagnachmittag (22. April) über Dortmund zog, hat die Feuerwehr auf Trab gehalten. Zweimal schlugen Blitze ein, auch auf der Autobahn und am Phoenix See gab es Einsätze.

Es war kurz aber heftig: Das Gewitter, das am Sonntagnachmittag (22. April) über Dortmund zog, hat die Feuerwehr auf Trab gehalten. Zweimal schlugen Blitze ein, auch auf der Autobahn und am Phoenix See gab es Einsätze. Verletzt wurde durch das Unwetter aber niemand.

Die Leitstelle der Dortmunder Feuerwehr bestätigte "zahlreiche Einsätze" am Abend. Die Feuerwehr musste elfmal wegen des Unwetter ausrücken. In sieben Fällen waren Keller oder Straßen überschwemmt. Das Wasser wurde abgepumpt.

In der Preinstraße in Wellinghofen und in er Körnerstraße in Eving schlugen Blitze ein. Es gab zwar Rauchentwicklung, aber keinen Brand zu löschen.

Tretbootfahrer am Phoenixsee in Not

Am Phoenix See gerieten nach Angaben der Feuerwehr einige Tretbootfahrer in Seenot. Anstatt zum Anlieger zu fahren, retteten sie sich ins Schilf auf der Nordseite des Sees. Dort wurden sie zunächst von den Rettern nicht gesehen, kamen aber allesamt wohlbehalten ans Ufer.

Bei einem offenbar wetterbedingten Unfall auf der A45 bei Löttringhausen-Süd geriet außerdem ein Autofahrer mit seinem Wagen in die Leitplanke. Auch er blieb unverletzt.