Am Sonntag

Schüsse beim Phoenix See in Dortmund – Jugendlicher (17) schießt um sich

Ein Jugendlicher (17) gab in Dortmund in der Nähe des Phoenix Sees mehrere Schüsse ab. Die Polizei rückte aus und griff ein.

Dortmund – Die Situation ist am Sonntag (5. September) in Dortmund* in der Nähe des Phoenix Sees unklar gewesen. RUHR24* nennt die aktuell bekannten Details.

StadtDortmund
OrtWillem-von-Vloten-Straße Nähe Phoenix See
EreignisPolizeieinsatz wegen Schusswaffenabgabe

Dortmund: Passanten entdecken 17-jährigen mit Schusswaffe und rufen die Polizei

Gegen 17.45 Uhr sei es am Sonntag, wie die Polizei Dortmund am Montag (6. September) mitteilt, zu einem Notruf gekommen. Mehrere Personen haben die Polizei angerufen. Der Grund: Eine verdächtigte Person halte sich in der Willem-Van-Vloten-Straße in der Nähe des Phoenix Sees auf und habe schon mehrere Schüsse aus einer Schusswaffe abgegeben.

Die Beamten der Polizei Dortmund rückten aus und haben folgende Situation vorgefunden: Ein 17-jähriger Jugendlicher aus Dortmund habe sich an der dortigen U-Bahn-Station aufgehalten. Die Schusswaffe habe er gut zu sehen in der Hand gehalten. Polizisten haben den Jugendlichen aufgefordert, die Waffe fallen zu lassen (alle News zur Kriminalität in NRW* bei RUHR24).

Dortmund: Vorfall ereignete sich in der Nähe des Phoenix Sees – Polizei greift ein

Der Jugendliche habe sich in Richtung Emscherpromenade bewegt. Kurze Zeit später habe er die Waffe gehoben und in Richtung Polizisten gezielt. Die Beamten haben drei Warnschüsse abgegeben. Der Jugendliche sei auf einen Parkplatz gerannt und habe die Waffe noch einmal auf die Polizisten gerichtet.

Der Vorfall ereignete sich in der Nähe des Phoenix Sees in Dortmund.

Ein Beamter der Polizei Dortmund habe daraufhin ein weiteres Mal gewarnt, dass der 17-jährige Jugendliche die Waffe fallen lassen solle. Es sei keine Reaktion gefolgt. Die Polizisten gaben daraufhin nach eigenen Angaben einen Schuss ab, der den Jugendlichen am Arm traf.

Dortmund: Polizist sieht sich zum Äußersten gezwungen – Schuss auf Jugendlichen

Der 17-Jährige habe daraufhin die Waffe fallen lassen und sei zu Boden gefallen. Die Polizisten haben daraufhin erste Hilfe geleistet. Rettungskräfte haben den Jugendlichen in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr habe nicht bestanden.

Wie die Polizei Dortmund bekannt gegeben* hat, habe es sich bei der Waffe um eine PTB Waffe (Signal-, Schreckschuss- oder Reizschusswaffe) gehandelt. Die Art und Bauweise sei einer scharfen Schusswaffe sehr ähnlich.

Die weiteren Ermittlungen übernimmt aus Neutralitätsgründen die Polizei Recklinghausen. Das ist im Falle einer Schussabgabe durch Polizisten so üblich.

Staatsanwaltschaft Dortmund: Verdacht auf psychische Probleme beim Jugendlichen bestehen

Die Frage, warum sich der 17-jährige Jugendliche mit einer PTB Waffe an einem Sonntagnachmittag in der Nähe des Phoenix Sees in Dortmund aufhielt, ist unklar.

Auf Anfrage von RUHR24 äußerte sich Staatsanwalt Jörg Schulte Göbel zu dem Vorfall: „Die Ermittlungen dauern aktuell an. Es deutet sich aber an, dass der 17-jährige Jugendliche psychische Probleme hatte, die in Richtung Eigengefährdung gehen. Mehr können wir bislang aber noch nicht sagen.“ *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Daniele Giustolisi/RUHR24 ; Collage: RUHR24

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