Neu am Ostenhellweg

Dortmund: Traditionsgeschäft nach 84 Jahren dicht – Nachfolger steht bereit

Das Traditionsgeschäft Lütgenau musste nach 84 Jahren in Dortmund schließen. Jetzt steht fest, welche Marke in dem Geschäft am Ostenhellweg eröffnet.

Dortmund – Nicht erst seit der Corona-Pandemie ist der Einzelhandel an Westen- und Ostenhellweg in Dortmund im Umbruch. Bereits Ende 2021 musste das Spielzeug- und Bekleidungsgeschäft Lütgenau schließen. Jetzt ist klar, dass ein bekanntes Unternehmen aus dem Kreis Unna in die Geschäftsräume zieht.

Unternehmen:Kik
Name bedeutet:Kunde ist König
Gründung:1994
Sitz:Bönen, Kreis Unna

Dortmund: Kik soll Nachfolger von Lütgenau am Ostenhellweg werden

Wie die Ruhr Nachrichten am Montag (20. Juni) berichten, soll Kik der neue Mieter in dem zweistöckigen Geschäftshaus am Ostenhellweg 43 sein. Damit würde das Kleidungsunternehmen aus Bönen seine nach eigenen Angaben bereits 12. Filiale in Dortmund eröffnen.

Der Kik am Ostenhellweg wäre der bereits dritte innerhalb des Wallrings. Von Größe und Lage her passt das ehemalige Lütgenau-Geschäft in Dortmund genau zum Filialkonzept von Kik. Eine andere Discounter-Kette macht Kik allerdings Konkurrenz.

Wann die neue Kik-Filiale in Dortmund eröffnet, ist allerdings noch unklar. Laut dem Bericht könnte es jedoch bereits Ende 2022 bis Anfang 2023 soweit sein.

Die Shop-Auswahl am Ostenhellweg ist nicht so groß wie am Westenhellweg, aber ein paar bekannte Marken gibt es dort trotzdem.

Kik will neue Filiale in Dortmund eröffnen: fast 2.000 Standorte in Deutschland

Bundesweit ist Kik an bislang rund 1.900 Standorten vertreten. Mehr als 19.000 Menschen arbeiten für den Textilhändler.

Zuletzt war Kik wegen einer Rückrufaktion in den Schlagzeilen. Zuvor war das Unternehmen nach einem Brand in einer Textilwerkstatt in die Kritik geraten. Angehörige der Opfer aus Bangladesch hatten vor dem Landgericht Dortmund auf Schmerzensgeldansprüche geklagt. Diese waren aus Sicht des Gerichts jedoch bereits verjährt.

In der Corona-Pandemie hatte Kik schließlich 25.000 Impfstoffdosen nach Bangladesch geschickt. Damit sollen die Arbeiter in den Textilfabriken geimpft worden sein, die dort auch die Kleidung für den deutschen Markt herstellen.

Rubriklistenbild: © Daniele Giustolisi/RUHR24

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