Für Krankenhäuser

Ukraine-Krieg: Dortmunder Arzt sammelt Spenden für lebensrettendes Gerät

Den Krankenhäusern in der Ukraine fehlt es an Materialien. Das weiß der Dortmunder Unfallarzt Christian Ball und will das ändern.

Dortmund – Der Ukraine-Krieg wütet seit mehr als drei Wochen. Die Statistiken über Tote und Verletzte sind vage oder widersprechen sich je nach Informationsquelle. Fakt ist nur – es gibt zahlreiche verletzte Soldaten und Zivilisten in den Krankenhäusern, wie RUHR24* weiß.

StadtDortmund
KrankenhausKlinikum Dortmund
ArztChristian Ball, Oberarzt der Unfallchirurgie

Ukraine-Krieg: Dortmunder Klinikum – Arzt sammelt Spenden für spezielles Gerät

Nach Angaben des Klinikums Dortmund* ist Christian Ball, Oberarzt der Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, über die Lage in den Krankenhäusern informiert. Es fehlt vor allen Dingen an sogenannten externen Fixateuren (mehr News aus Dortmund* bei RUHR24).

Dabei handelt es sich um Gegenstände, mit denen das Team im Klinikum Dortmund regelmäßig arbeitet. Genau diese fehlen in den Krankenhäusern im Kriegsgebiet in der Ukraine*. Doch was kann mit einem Fixateur gemacht werden?

Wie aus der Mitteilung des Klinikums Dortmund hervorgeht, kann das medizinische Gerät Leben retten. Es ist eine Art Stangensystem, wird im Knochen verankert und hält so Körperteile stabil. Auch bei schweren Verletzungen sind Fixateure hilfreich – sie verhindern größere Blutungen, Schmerzen und halten den Kreislauf stabil. Die Fixateure gehören, wie Michael Ball erwähnt, im Übrigen zur Standardausrüstung der US-Soldaten.

Ukraine-Krieg: Ärzte aus Dortmund wollen Fixateure nach Osteuropa bringen – Spenden sind wichtig

Man habe, so der Dortmunder Arzt Michael Ball, insgesamt 29 dieser medizinischen Geräte von der Firma Stryker reserviert bekommen. Alle seien noch auf Lager. Das Klinikum Dortmund bekomme einen Rabatt auf den Einkaufspreis. Dennoch sei man auf Spenden angewiesen, um den Leuten im Ukraine-Krieg* in den Krankenhäusern zu helfen.

In diesem Foto ist ein Fixateur zu sehen - ein Dortmunder Arzt will jetzt Spenden sammel, um dieses medizinische Gerät für die Ukraine zu kaufen.

Zusammen mit Dennis Prokofiev, Oberarzt für Urologie am Klinikum Nord, gebe es die Möglichkeit, die Fixateure mit dem Lkw in die Ukraine zu bringen. Auch in anderen Städten in NRW gibt es, wie 24rhein.de* berichtet, große Aktionen für Spenden im Ukraine-Krieg.

Folgende Informationen sind für diejenigen wichtig, die diese Spenden-Aktion in Dortmund unterstützen möchten:

Klinikum Dortmund/Klinikzentrum Nord - Spenden für die Ukraine

IBAN: DE28 4405 0199 0001 0495 50

Verwendungszweck: 379004 Ukraine-Hilfe / Fix ex

Name und Adresse der SpenderInnen angeben

Mittlerweile gibt es in Dortmund und NRW zahlreiche Institutionen* und Orte, wo die Menschen für den Ukraine-Krieg spenden können. *RUHR24 und 24rhein.de sind Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Lubos Pavlicek

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