Neues Innovationslabor für Start-ups aus der Region

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Dortmund/NRW - Ab Sommer startet das "StartUP.InnoLab - Westfälisches Ruhrgebiet" für junge Firmengründer. Ihr fragt euch was dahinter steckt? Wir verraten es euch!

Ab Sommer startet das "StartUP.InnoLab - Westfälisches Ruhrgebiet" für junge Firmengründer. Ihr fragt euch was dahinter steckt? Wir verraten es euch!

Dortmund - Immer mehr kreative und motivierte Leute aus dem Ruhrgebiet fassen den Entschluss, ein eigenes, nicht selten sehr innovatives, Unternehmen zu gründen. Doch gerade in der frühen Phase ihrer Arbeit könnten viele Firmengründer ein wenig Starthilfe gut gebrauchen.

An dieser Stelle kommt das "StartUP.InnoLab – Westfälisches Ruhrgebiet" ins Spiel: Das Innovationslabor wird in Zukunft junge Firmengründerinnen und -gründer unterstützen, die den Sprung in die Selbstständigkeit wagen.

TU Dortmund koordiniert das Labor für Start-ups

Hierbei nimmt die TU Dortmund eine tragende Rolle ein, denn das Zentrum für Entrepreneurship & Transfer der Technischen Universität wird das Innovationslabor im westfälischen Ruhrgebiet koordinieren. Mit an Bord sind außerdem Experten der Fachhochschule Dortmund, der Hochschule Hamm-Lippstadt, der Wirtschaftsförderung und des Technologiezentrums aus Dortmund. Weitere Unterstützung kommt unter anderem von den regionalen Technologiezentren (Tech5plus), der IHK Dortmund sowie der NRW.Bank.

Darauf dürfen sich die jungen Gründer freuen

Im Rahmen des Projekts werden den Start-ups zweitägige Transfer-Workshops angeboten, bei denen sich die Jungunternehmer qualifizieren können. In einer neu entwickelten "InnoLab-Geschäftsmodell- und Innovationsakademie" werden die Gründer in 30 Seminaren geschult. Schließlich sind 30 InnoLab-Stammtische mit bis zu 900 Teilnehmern geplant. Gezielt unterstützen die Experten Start-ups aus diesen vier Bereichen:

  • Maschinenbau, Produktion und Logistik,
  • Energie, Mobilität und Umwelt
  • Biotechnologie und Life Sciences und
  • Informations- und Kommunikationstechnik.

Die Idee für ein Förderungsprogramm für junge Unternehmer ist allerdings nicht ganz neu, denn das "StartUP.InnoLab knüpft an das Innovationslabor an, das von 2011 bis 2015 hier an der TU Dortmund und in der Region erfolgreich gearbeitet hat", erläutert Albrecht Ehlers, Kanzler der TU Dortmund. Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Dortmund und drei Technologiezentren der Region wurden bereits 43 Gründungsteams bis 2015 betreut.

Verbindung von Qualifizierung und Beratung als Erfolgsfaktor

„Wir sind stolz, dass wir mit unserer Expertise quasi die Blaupause geliefert haben", freut sich TU-Kanzler Albrecht Ehlers. Die ersten Erfahrungen mit dem Projekt waren so positiv, dass das Land Nordrhein-Westfalen im Jahr 2016 beschloss, in ganz NRW entsprechende Labore einzurichten. In dem neu gegründeten Zentrum für Entrepreneurship & Transfer werden seit Kurzem die verwaltungstechnischen Serviceangebote sowie die wissenschaftlichen Aktivitäten rund um Gründung gebündelt.

Prof. Andreas Liening, Professor für Entrepreneurship und Ökonomische Bildung und Leiter der Entrepreneurship School des Zentrums, betont, "dass die Verbindung von Qualifizierung, Beratung und begleitender Forschung einen entscheidenden Erfolgsfaktor für das ‚StartUp.InnoLab – Westfälisches Ruhrgebiet’ darstellt."

Ein Beispiel für ein erfolgreiches Start-up, dass das frühere Innovationslabor der Technischen Universität begleitet hatte, ist die Comnovo GmbH. Sie entwickelt und vertreibt innovative Warnsysteme, die Zusammenstöße zwischen Menschen und Fahrzeugen wie Radlader oder Gabelstapler vermeiden.

Das Land NRW und der Europäische Fonds für regionale Entwicklung fördern das „StartUp.InnoLab“ mit gut einer Million Euro. Insgesamt ist das Projekt auf drei Jahre angelegt. Pro Jahr sollen bis zu 12 herausragende Start-ups aus der Region für jeweils zehn Monate intensiv begleitet werden.

Weitere Infos zu den Start-up-Innovationslaboren findet ihr hier.