Miami Yacine wird auf der Straße attackiert, in der Nordstadt fallen Schüsse, sein Konzert im FZW wird aus Sicherheitsgründen spontan abgesagt. Der Rapper denkt aber gar nicht daran, sich bedeckt zu halten: Er gibt lieber Autogramme – von Bodyguards bewacht und mit kräftigem Polizeischutz. 

Dortmund – Eigentlich sollte Miami Yacine heute Abend im FZW auftreten. Am Dienstag wurde er allerdings auf offener Straße angefahren und attackiert. Und am Mittwoch wurden Schüsse auf ein Café in der Nordstadt abgegeben, die ebenfalls mit dem Rapper in Verbindung stehen sollen. Darum musste das Konzert spontan abgesagt werden. Die verordneten höheren Sicherheitsvorkehrungen konnte das FZW nicht gewährleisten.

Der Dortmunder Nachwuchs-Rapstar (sein Musikvideo „Kokaina“ wurde auf Youtube fast 50 Millionen mal angesehen) denkt aber gar nicht daran, sich bedeckt zu halten, oder sich gar zu verstecken.

Miami Yacine gibt lieber Autogramme unter Polizeischutz

Vor dem Burgerladen „Jimmy Jimmsen“ auf der Münsterstraße stehen am Freitagabend hunderte Fans. Direkt vor dem Eingang haben sich einige muskulöse schwarz gekleidete Bodyguards aufgestellt. Auch im Inneren des Burgerladens stehen mehrere Bodyguards. Dort gibt Miami Yacine Autogramme und steht für Selfies mit Fans bereit. Presse ist hier aber nicht zugelassen.

Auch die Polizei ist vor Ort: Mit einem Großaufgebot sperrt eine Hundertschaft alle Zufahrtswege ab. Sogar vor Hauseinfahrten haben sich Polizisten postiert. Sie wollen offenbar verhindern, dass es erneut zu Gewalt kommt. Der Überfall auf Miami Yacine soll mit einem Streit mit dem Rapper „18 Karat“ zu tun haben.