Planungen laufen

Kein zweiter Phoenix See in Dortmund: Diese drei Varianten gibt es für den "Mühlenbach-See"

Der Phoenix-See in Dortmund
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Der Phoenix-See in Dortmund

Dortmund soll einen neuen See bekommen. Das steht schon seit langem fest. Nun gibt es erste konkrete Ideen für den künftigen Mühlenbach-See.

  • In Dortmund soll demnächst ein neuer See entstehen.
  • Die Planungen für den Mühlenbach-See wurden nun näher vorgestellt.
  • Drei Varianten werden zurzeit diskutiert.

Dortmund - Die Planungen für einen neuen See, der auf einem Feld zwischen Jungferntal und Westerfilde - im Nordwesten von Dortmund - entstehen soll, nehmen so langsam Konturen an. Die Arbeitsgruppe hat sich nun auf drei Varianten für das Projekt geeinigt. Das hatten zunächst die Ruhr Nachrichten berichtet. Für sie steht eindeutig fest: Der Mühlenbach-See wird nicht zum Phoenix  See 2.0.

Natur und Klima haben beim Mühlenbach-See in Dortmund höchste Priorität - kein Phoenix See II

Die Klimaanpassung steht beim Mühlenbach-See im Vordergrund. Deshalb soll die Natur, anders als beim Bau des Phoenix  Sees, weitestgehend in ihrem aktuellen Zustand belassen werden. Das war insbesondere für viele Anwohner ein wichtiges Anliegen. Damit wollen sie den starken Besucherandrang, die damit einhergehenden verstopften Straßen und die Menge an Müll vermeiden.

Der Phoenix  See ist darüber hinaus auch zu einem Hotspot der High Society geworden. Zahlreiche Promis und BVB-Spieler wohnen vor Ort oder tummeln sich zumindest gerne in der Nähe des Sees. Einer von ihnen ist Roman Bürki, der dort zuletzt mit seiner Freundin Marlen Valderrama-Alvaréz spazierte. Am Mühlenbach-See soll es künftig allerdings ruhiger zu gehen. 

Dortmund Mühlenbach-See: Das sind die drei Varianten für das Pendant zum Phoenix See

Die drei Vorschläge für den Mühlenbach-See sehen wie folgt aus:

Variante 1: Die Variante "Natur pur". Sie sieht eine naturbelassene Fläche mit Wegen und Bänken vor. Verschiedene Zugänge zum Wandern und Radfahren aus Richtung Westerfilde und Jungferntal seien hier geplant. Gastronomie soll es nicht geben. 

Variante 2: Die Variante "Libellen-Oase". Sie sieht anstelle eines neuen Sees die Aufwertung des bereits vorhandenen Ententeichs vor. Auf dem Feld zwischen Jungferntal und Westerfilde könnte ein Feuchtbiotop als Libellen-Oase entstehen. 

Variante 3: Die Variante "See am schwarzen Weg". Sie sieht eine naturbelassene Wasserfläche im südlichen Bereich des Feldes vor. Bebauung und Gastronomie sind auch hier nicht geplant. 

Bis eines dieser Vorhaben jedoch in die Tat umgesetzt werden kann, dauert es noch einige Zeit. Im nächsten Schritt will sich die Arbeitsgruppe für eine der drei aufgeführten Varianten entscheiden.

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