Statt Wiedereröffnung

Dortmund verliert beliebte Restaurant-Kette komplett

Ein harter Schlag für die Gastronomie-Szene in Dortmund: Die Filiale einer beliebten asiatisches Restaurant-Kette öffnet nicht mehr. Der Grund ist nicht nur Corona.

Dortmund – Edamame, Mungbohnen-Sprossen, exotisches Fleisch – oder auch komplett vegetarisch. Dann noch die richtige Marinade aussuchen und auf sein Essen warten: Im Mongo‘s Restaurant in Dortmund liefen wohl hunderte Bestellungen so oder so ähnlich statt. Jetzt gibt es eine böse Überraschung.

StadtDortmund
OberbürgermeisterThomas Westphal (SPD)
BundeslandNordrhein-Westfalen (NRW)

Mongo‘s in Dortmund: Asiatische Restaurant schließt unerwartet für immer – Corona hat Teil-Schuld

Denn das Restaurant wird seine Türen geschlossen halten. Fans der asiatischen Küche dürfte das erstaunen, schließlich sollte das Mongo‘s lediglich umziehen – von der Lindemannstraße im Kreuzviertel in den Hafen von Dortmund. 2022 sollte die Filiale dort wieder öffnen. Das war zumindest der Plan, als im März 2020 das Lokal geschlossen wurde.

„Es ist richtig, wir werden das Projekt nicht umsetzen“, bestätigte Eike Hoffmann den Ruhr Nachrichten. Dabei ist der Dortmund-Standort der Restaurant-Kette offenbar ein weiteres Opfer der Corona-Krise.

Mongo‘s sollte von Innenstadt in Dortmund zum Hafen ziehen: Corona durchkreuzte die Pläne

Corona habe vieles verändert, so Eike Hoffman gegenüber der Zeitung. Die Pandemie hat die Finanzreserven geschmälert. Von daher sei es wirtschaftlich geboten, sich auf bestehende Standorte zu konzentrieren, statt aktuell neu zu investieren.

Doch neben Corona gibt es noch einen weiteren Grund, der eine Wiedereröffnung erschwert. Der Bauherr der neuen Heimat im Hafen, Apodo, soll sich einen einzigen Mieter für die Immobilie wünschen. Das wäre bei einem Einzug von Mongo‘s nicht gegeben.

Mongo‘s in NRW: Weitere Standorte neben Dortmund – Lokal eines von vielen Corona-Opfern

Nach 20 Jahren in der Stadt verlässt das Restaurant Dortmund also wieder. Wer auf die asiatischen Spezialitäten aber nicht verzichten will, kann einen der weiteren Standorte in NRW besuchen. Diese sind: Duisburg, Düsseldorf, Essen und Köln.

An den Hafen von Dortmund, genauer gesagt an die Speicherstraße, sollte das Mongo‘s ziehen. Doch daraus wird nichts.

Das Mongo‘s ist längst nicht das einzige Opfer der Corona-Pandemie. Am Westenhellweg in Dortmund gaben mehrere Geschäfte auf, nachdem sie von der Krise hart getroffen wurde.

Für Fans der Gastronomie-Szene der Ruhrgebietsstadt gibt es aber auch eine gute Nachricht. Denn überraschenderweise öffnet das Maredo in der Innenstadt von Dortmund wieder die Türen. Ursprünglich hatte das Lokal Insolvenz angemeldet, jetzt gibt es aber einen neuen Investor.

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