Bild: Daniele Guistolisi/RUHR24

In Dortmund gilt der Phoenix See als Vorzeigebeispiel für den Industriewandel. Aus einem ehemaligen Stahlwerk, wurde ein Erholungsgebiet mit See und Wohnungen. In Mönchengladbach scheint man davon angetan – und will das Projekt jetzt in Teilen kopieren.

Geplant ist die Kopie von Teilen des Phoenix-See-Areals auf dem sogenannten JHQ – den Joint Headquarters Rheindahlen – einem ehemaligen militärischen Stützpunkt nördlich von Rheindahlen im Mönchengladbacher Stadtbezirk West.

Wie die Rheinische Post (RP) berichtet, soll dort aber nicht ein See geschaffen, sondern ein Landschaftshügel aus Schutt gebaut werden. Vorbild ist, richtig, der Kaiserberg am Phoenix See. Auch dieser wurde künstlich erschaffen, bietet einen fantastischen Ausblick auf Dortmund.

Das selbe Planungsbüro wie für den Phoenix See

Entsprechende Planungen für das Mönchengladbacher Pendant laufen dem Bericht der RP nach seit Herbst 2018. Sogar dasselbe Planungsbüro wie in Dortmund ist am Projekt beteiligt. Das Gelände in Mönchengladbach liegt seit fünf Jahren brach. Jetzt soll der Abriss der noch vorhandenen Gebäude starten.

Unterwegs am Phoenix See. Foto: Daniele Giustolisi/RUHR24
So sieht der „origianle“ Kaiserberg am Phoenix See in Dortmund aus. Foto: Daniele Giustolisi/RUHR24

Mit rund 2.000 Gebäuden, darunter 1.400 Wohnungen, war das ehemalige Hauptquartier der britischen Streitkräfte in Rheindahlen eine komplette Kleinstadt für sich.

Aussichtsplattform auf Hügel

Auf dem Hügel soll es, ähnlich wie in Dortmund, eine Aussichtsplattform geben. Für den Bau des Hügels soll Schutt genutzt werden, der durch den Abriss der vorhandenen Häuser anfällt.

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„Das Landschaftsbauwerk soll barrierefrei sein und nur für Fußgänger und Radfahrer zugänglich sein“, sagte Annette Pfennings, Konversionsbeauftragte der Stadt Mönchengladbach der Rheinischen Post.