Höhere Preise beim Lichterweihnachtsmarkt im Fredenbaumpark in Dortmund - und ein dringender Appell an alle Besucher

Der Lichterweihnachtsmarkt in Dortmund erhöht die Preise - und hat einen dringenden Appell an alle Besucher. Foto: Kathrin Menke
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Der Lichterweihnachtsmarkt in Dortmund erhöht die Preise - und hat einen dringenden Appell an alle Besucher. Foto: Kathrin Menke

Dortmund/NRW - Weihnachten rückt immer näher. In Dortmund erwartet die Besucher wieder der Lichterweihnachtsmarkt. Die Veranstalter haben einen dringenden Appell.

Der Lichterweihnachtsmarkt im Fredenbaumpark in Dortmund erhöht in 2019 seinen Eintrittspreis. Dafür hat der Veranstalter eine Erklärung - und appelliert gleichzeitig an die Besucher.

  • Die Kosten für den Lichterweihnachtsmarkt sind gestiegen.
  • Vor allem was die Anfahrt zum Fredenbaumpark im Norden von Dortmund betrifft, gibt es Änderungen.
  • Der Veranstalter hat aber auch Neuerungen im Programm zu bieten.

Lichterweihnachtsmarkt Dortmund hebt zweimal hintereinander die Preise

Der "Phantastische Mittelalterliche Lichterweihnachtsmarkt" - so heißt er offiziell - im Fredenbaumpark erhöht in diesem Jahr seinen Eintrittspreis von 7 auf 8 Euro. Damit steigt der Preis bereits zum zweiten Mal in Folge. Bereits in 2018 hatte der Veranstalter die Preise erhöht - damals von 5 auf 7 Euro.

Als Grund für die Preiserhöhung machte der Lichterweihnachtsmarkt im vergangenen Jahr gestiegene Kosten in allen Bereichen verantwortlich. Unter anderem die Gema-Gebühren, Verwalterin von Nutzungsrechte Komponisten und Musikverlagen, waren 2018 drastisch angestiegen.

Kosten für Event im Fredenbaumpark gestiegen

In diesem Jahr seien die Kosten für die Organisation des Lichterweihnachtsmarkts erneut gestiegen, schreibt der Veranstalter auf seiner Homepage. Er will und muss (auf Drängen der Stadt Dortmund) ein Verkehrschaos rund um den Fredenbaumpark verhindern. Es gilt unter anderem, die Anwohnerschaft und die Patienten im Klinikum Nord vor Lärm und Verkehr zu schützen.

Darum investiere der Veranstalter des Events in diesem Jahr laut eigenen Angaben 100.000 Euro in eine bessere Anreise der Besucher.

Folgende Maßnahmen leitete der Lichterweihnachtsmarkt in die Wege:

  • Verlängerung der U45 an allen Samstagen ohne BVB-Heimspiel und an allen sechs Lichterweihnachtsmarkt-Sonntagen bis zum Fredenbaumpark.
  • Ausweitung der Fahrzeit der U45 bis zum Fredenbaumpark an allen Samstagen bis Mitternacht.
  • Einrichtung von sechs Gratis-Shuttle-Bussen an allen sechs Sonntagen ab dem Haupteingang des Westfalen-Einkaufszentrums (U42-Haltestelle "Glückaufstraße").
  • Gratis-Parkplätze bei Hornbach, Möbel Boss, Motorrad Louis, Poco und dem Eberplatz (inklusive Gratis-Shuttle-Bus).

Der dringende Appell des Veranstalters an die Besucher lautet: "Lasst unbedingt eure Fahrzeuge daheim und reist mit der U-Bahn an." Man tue alles dafür, "um ein erneutes Verkehrschaos im Bereich Fredenbaumpark Dortmund zu verhindern."

Für die gestiegenen Kosten will der Lichterweihnachtsmarkt, der in diesem Jahr vom 21. November bis zum 29. Dezember stattfindet, allerdings auch mit ein paar Neuerungen entschädigen.

Unter anderem gibt es in 2019 einen Dino-Wald, ein 600 Quadratmeter großes Spielmannszelt, neue "Kältezelte" - zum Aufwärmen - sowie selbstgemachter Schnee aus zwei Schneekanonen.