"Der letzte Bulle" kommt ins Kino - Drehorte in Dortmund und Duisburg

Dreharbeiten Kinofilm "Der letzte Bulle", die zum teil auch in Dortmund stattfanden. Foto: dpa
+
Dreharbeiten Kinofilm "Der letzte Bulle", die zum teil auch in Dortmund stattfanden. Foto: dpa

Dortmund/NRW - Am 7. November startet der neue Kinofilm zu "Der letzte Bulle". Warum ihr ihn euch unbedingt ansehen solltet, wenn ihr aus Dortmund oder Duisburg kommt.

Seit gut einem Jahr ist bekannt, dass Henning Baum in seine Paraderolle als "der letzte Bulle" zurückkehren wird. Jedoch nicht wie üblich im Fernsehen, sondern im Kino. Wir verraten euch, warum ihr den Film unbedingt schauen solltet, falls ihr aus Dortmund oder Duisburg kommt.

  • "Der letzte Bulle" kommt am 7. November ins Kino.
  • Unter den Darstellern sind bekannte Gesichter, aber auch hochkarätige Neuzugänge.
  • Gedreht wurde unter anderem in Dortmund und Duisburg.

Dortmund und Duisburg - hier wurde der Film "Der letzte Bulle" gedreht

Fast zehn Jahre ist es her, als "Der letzte Bulle" zum ersten Mal im deutschen Fernsehen lief. Sat1 nahm die Krimi-Serie über einen Polizisten, der 25 Jahre lang wegen eines Kopfschusses im Koma lag und dann plötzlich wieder aufwachte, 2010 ins Programm. Henning Baum (47) (Mick Brisgau) und Maximilian Grill (43) (Andreas Kringge) spielen die Hauptrollen.

Schnell entwickelte sich die Serie zum Publikumsliebling und holte zur Prime Time bis zu vier Millionen Zuschauer vor die Flimmerkästen. 2014 dann der Schock: Die fünfte Staffel soll gleichzeitig auch die letzte sein. Was passiert mit Mick Brisgau? Völlig unklar.

Kinofilm statt Serie - "Der letzte Bulle" kommt auf die große Leinwand

Was damals niemand ahnte: Die Produzenten wollten die Geschichte um den abgebrühten Polizisten aus Essen weiterdrehen. Jedoch nicht so wie gehabt. Im Herbst 2018 wurde schließlich bekannt, dass ein Kinofilm zu der Serie "Der letzte Bulle" kommt.

Die Dreharbeiten fanden vorwiegend im Ruhrgebiet statt - vor allem im Duisburg, wo es zuletzte Probleme mit kostenlosen Kippen auf Kosten der Steuerzahler gab. Aber auch in Dortmund wurde an insgesamt drei Tagen für den Kinofilm gedreht. Regisseur Peter Thorwarth (48) nutzte dafür das Hafenviertel in der Nordstadt.

Dreharbeiten am Hafen in Dortmund

Vom 22. bis zum 24. Oktober des vergangenen Jahres diente die Speicherstraße am Dortmunder Hafen als Filmkulisse für den Kinofilm zu „Der letzte Bulle“.

Damit ungestört gedreht werden konnte, hatten die Produzenten entsprechende Halteverbotszonen und Sperrungen in Dortmund eingerichtet. Außerdem hatte die Westside Filmproduktion Flugblätter verteilt, in denen die Anwohner des Hafenviertels vor „Knall- und Schussgeräuschen“ gewarnt wurden.

"Der letzte Bulle" kommt zur Premiere nach Bochum

Wer es im vergangenen Jahr nicht zu den Dreharbeiten nach Dortmund geschafft und damit seine Lieblingsstars verpasst hat - kein Problem. Hauptdarsteller Henning Baum kommt am 30. Oktober zur Filmpremiere ins UCI nach Bochum in den Ruhr Park. Auch Regisseur Peter Thorwarth ist vor Ort. Zuletzt war in dem Kino in Bochum die Sorge groß: Ein beliebter Mitarbeiter war schwer erkrankt.

Öffnen auf www.youtube.com

Der Kinofilm zu "Der letzte Bulle" ist übrigens weder eine Fortsetzung, noch eine Vorgeschichte zu der beliebten TV-Serie. Viel mehr ist er eine Art Remake der bereits erzählten Story. Was damals in insgesamt fünf Staffeln passierte, erzählt Peter Thorwarth nun komprimiert auf Spielfilmlänge.

Diese Schauspieler aus der Serie sind auch im Film zu sehen

Hauptsächlich wird es aber wohl um die Frage gehen, wer Mick Brisgau vor 25 Jahren in den Kopf geschossen und damit ins Koma befördert hat. Unter den Darstellern sind wie in der Serie unter anderem Maximilian Grill und Tatjana Clasing (55) ("Alles was zählt").

Neu dabei sind die deutsche Schauspielerin Florence Kasumba (42), die schon in Hollywood-Produktionen wie Avengers und Wonder Woman mitgespielt hat, und Ralf Möller (60).

"Der letzte Bulle" kommt am 7. November bundesweit in die Kinos.