Bild: Marcel Kusch/dpa

Seit Monaten wird das Knepper-Kraftwerk an der Grenze zu Castrop-Rauxel zurückgebaut. Jetzt steht fest: Am 17. Februar (Sonntag) wird es gesprengt.

Update, 17. Februar, 12.13 Uhr: Erst brach um 12.11 Uhr der 128 Meter hohe Kühlturm in sich zusammen, danach fiel auch der 210 Meter hohe Schornstein scheppernd zu Boden. Es war etwas leiser als bei der Sprengung des Kesselhauses, doch auch diesen Knall soll man bis nach Eving gehört haben.

Update, 17. Februar, 12.05 Uhr: Noch steht der 128 Meter hohe Kühlturm, doch das nicht mehr lange. Das erste Signal zur Sprengung ertönte.

Update, 17. Februar, 11.45 Uhr: Um 12 Uhr soll es mit der Sprengung weiter gehen.

Update, 17. Februar, 11.40 Uhr: Die erste Sprengung verzögerte sich um zirka 20 Minuten. Die Nächste sollte planmäßig um 11.45 Uhr stattfinden, wird sich aber vermutlich auch noch etwas verzögern. Sicherheitskräfte suchen mit Hunden immer wieder nach Menschen, die sich im Sprengungsradius aufhalten könnten.

Update, 17. Februar, 11.30 Uhr: Sprengmeister kontrollieren nun, ob die erste Explosion nach Plan verlaufen ist und überprüfen den Sprengstoff für die anderen Gebäude. In 45 Minuten geht es weiter.

Update, 17. Februar 11.26 Uhr: Die erste Sprengung ist erledigt. Zwei bis drei Sekunden dauerte es, dann war das 70 Meter hohe Kesselhaus gefallen. Die Explosion soll kilometerweit zu hören gewesen sein. Selbst Anwohner in Hörde sagen, sie hätten den Knall mitbekommen.

Update, 17. Februar, 11.24 Uhr: Hier könnt ihr die Sprengung auf Facebook live mitverfolgen.

Ursprungsmeldung: Die Anwohner wurden bereits mit Flyern über den Tag der Sprengung informiert. Das bestätigte das Unternehmen Hagedorn aus Gütersloh am Dienstag (15. Januar).

Nach Angaben der Firma werden die Bewohner im Sperrbereich ab 8 Uhr evakuiert. Sie bekommen Frühstück und Mittagessen und können bei der Sprengung zuschauen.

In diesem Bereich wird um das Kraftwerk evakuiert. Grafik: Hagedorn

Aus Sicherheitsgründen werde das Gelände auch für den Verkehr weiträumig abgesperrt. Zwischen 350 und 620 Metern im Umkreis wird der Bereich um das Kraftwerk abgeriegelt.

210 Meter hoher Schornstein fällt

Bei der Sprengung soll demnach gegen 11 Uhr zuerst das rund 70 Meter hohe Kesselhaus fallen. Anschließend sollen der 210 Meter hohe Schornstein und der 128 Meter hohe Kühlturm zu Schutt werden.

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Das Unternehme rechnet damit, dass aus dem ehemaligen Kraftwerk rund 28.400 Tonnen Stahlschrott und Bauschutt werden.

Wir berichten übrigens morgen live von der Sprengung. Ab ca. 10.50 Uhr gehts auf unserer Facebook-Seite los.