Bild: Hagedorn/eyecatchme

Es ist schon jetzt eines der Ereignisse des Jahres 2019 – die spektakuläre Sprengung des Knepper-Kraftwerks am Sonntag (17. Februar). Aber was passiert jetzt mit dem Gelände?

Mit der Sprengung von Schornstein, Kühlturm und Kesselhaus ist der Rückbau des Knepper-Kraftwerkes nicht erledigt. Insgesamt eineinhalb bis zwei Jahre lang soll der ganze Prozess dauern.

Denn längst steht fest: Aus dem Gelände soll ein Gewerbegebiet zwischen Dortmund und Castrop-Rauxel werden.

Knepper-Kraftwerk wird zum Gewerbegebiet

Das Energieunternehmen Eon hatte 2013 die Stilllegung des ehemaligen Steinkohlekraftwerks beschlossen. Das Gelände wurde zunächst an die Uniper SE aus Großbritannien verkauft.

2017 erfolgte dann die Übernahme durch die Firma Hagedorn aus Bielefeld. Das Bauunternehmen hat gemeinsam mit der Stadt Dortmund ein erstes „Planlayout als Diskussionsgrundlage“ für ein Gewerbegebiet vorgelegt.

Genau wie auf der ehemaligen Westfalenhütte soll auch auf dem Gelände des Knepper-Kraftwerks der Fokus auf Logistik liegen. 80 Fußballfelder groß soll das neue Industriegebiet werden. Neben mehreren kleineren Betrieben soll sich auch ein großes Unternehmen auf dem Gelände ansiedeln. Welches das sein wird, ist aber noch nicht bekannt geworden.

Autobahnanschluss und Naturschutzflächen ergänzen das Angebot

Sicher ist bislang nur, dass das neue Industriegebiet einen direkten Anschluss an die Autobahn bekommen soll. Außerdem sollen Arten- und Naturschutzflächen entstehen.

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Bis es soweit ist, dauert es aber noch. Nach der Sprengung kommen jetzt erst einmal die Aufräumarbeiten. Ursprünglich war das Bauunternehmen davon ausgegangen, dass auch der Boden saniert werden müsste. Das sei aber nach neuesten Erkenntnissen nicht mehr nötig.