Bild: Soccerwatch Screenshot / dpa; Montage: RUHR24

Bei der Kreisliga-Partie Kemminghausen III gegen den FC Brambauer II am Sonntag (12. Mai) geht es plötzlich hoch her. Mitten in die Schlägerei gerät Kevin Großkreutz. Ein Videomitschnitt entlastet den Ex-BVB-Profi aber, der sich bereits zu Wort gemeldet hat.

Update, Montag (13. Mai), 21.53 Uhr: Inzwischen hat sich Kevin Großkreutz nach der Schlägerei vom Wochenende über seinen Instagram-Account zu Wort gemeldet. Darin betont er, dass er bei der Schlägerei nur hätte schlichten wollen.

Zu den Schlägen, die er nach der Partie einsteckte, meint der Ex-Borusse: „Diese Menschen sind einfach feige und sind nur stark in einer Gruppe.“ Großkreutz werde immer dazwischen gehen, wenn er in einer solchen Situation sei.

Jetzt freue er sich jedoch auf die Geburt seines Sohnes, die für Mittwoch geplant ist.

Erstmeldung, Montag (13. Mai), 18 Uhr: Beim Stand von 2:0 für Kemminghausen kommt es im Spitzenspiel der Kreisliga C zu Tumulten. Die Polizei muss anrücken, es gibt eine Anzeige.

Was war passiert? Laut Ruhr Nachrichten fühlten sich die Gäste aus Brambauer durch zwei gelb-rote Karten kurz vor Ende des Spiels betrogen. Bereits zuvor habe es Streit um die Spielerpässe gegeben.

Vereine beschuldigen sich nach Schlägerei gegenseitig

Der Zwischenruf eines Zuschauers bringt das Fass dann offenbar zum Überlaufen. Ein bereits vom Platz gestellter Spieler soll sich laut dem Kemminghausener Trainer über die Bande geschwungen haben. Dort sei er dann auf einen Vater losgegangen.

Aus Sicht des FC Brambauer sei jedoch Großkreutz, Trainer von Kemminghausen, an der Eskalation Schuld gewesen. Er soll sich mit den gegnerischen Zuschauern angelegt haben.

Video zeigt die strittige Szene

Laut Ruhr Nachrichten sei Großkreutz zu Beginn der Tumulte jedoch am anderen Ende des Platzes gewesen. Er kommt erst später dazu, als die Situation eskaliert.

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Auf Soccerwatch kann an die Szene in der Zusammenfassung sehen. Ein Mann im weißen Shirt hüpft über die Bande und geht auf Großkreutz los. Der geht kurz darauf zu Boden. Die Polizei habe später eine Anzeige aufgenommen, ein größerere Einsatz blieb aber aus.

Die ganze Story lest ihr bei unseren Kollegen der Ruhr Nachrichten.

Dass Großkreutz kein Kind von Traurigkeit ist, hat er bereits häufiger bewiesen. Zuletzt soll er einen Mitspieler geschlagen haben.