In der Innenstadt

Dortmund: Neueröffnung bietet einzigartiges Produkt an

Dortmunds City ist um eine Kaffeerösterei reicher. In der Innenstadt hat das „Kaffeeloft“ Neueröffnung gefeiert. Die Geschichte des Inhabers ist eine Besondere.

Dortmund – Der Hype um den Kaffee ist nicht zu stoppen. Jetzt bekommt Dortmund die nächste Rösterei. In der Kaiserstraße 144 unweit der Innenstadt hat am Samstag (25. Juni) das „Kaffeeloft“ neu eröffnet. Allerdings dürfte der Name vielen Dortmundern bereits bekannt sein.

Name der RöstereiKaffeeloft
StandortKaiserstraße 144, Innenstadt-Ost (Dortmund)
InhaberDaniel Strehlau

Dortmund: Rösterei „Kaffeeloft“ hat in der Innenstadt Neueröffnung gefeiert

Denn zuvor hatte „Kaffeloft“ eine Filiale an der Hannöverschen Straße in Dortmund-Wambel. Der Standort wurde nun allerdings zuungunsten der Innenstadt-Filiale aufgegeben.

Die Rösterei im gemütlichen Kaiserstraßenviertel ist eine von inzwischen vieren in Dortmund neben „Schirmer Kaffee“ (Großrösterei), „Neues Schwarz“ und der Privatrösterei Witt.

Dortmund: „Kaffeeloft“ eröffnet neue Filiale in der Innenstadt

Freuen können sich Kaffee-Fans aktuell auf die Sommer-Spezialitäten von Röster Daniel Strehlau (36). Der Inhaber der Rösterei bietet zum Beispiel sogenannten „Nitro Coffee“ an, ein mit Stickstoff versetzter Cold Brew. Also Kaffee, der mit kaltem Wasser zubereitet wird. „Meines Wissens gibt es sowas noch nicht in Dortmund“, so Strehlau im Gespräch mit RUHR24.

Natürlich finden Kaffee-Fans im „Kaffeeloft“ auch den klassischen Cappuccino oder Espresso. Die Bohnen dafür, sagt Strehlau, seien mitteldunkel geröstet, eher schokoladig-nussig im Abgang. Fruchtige Kaffees bietet das „Kaffeeloft“ eher im Filterkaffee-Segment an.

Rösterei findet keinen Standort in Dortmund und röstet deswegen in Waltrop

Apropos rösten: In Dortmund wird der Kaffee von „Kaffeeloft“ nicht geröstet. Zwei Jahre suchte Daniel Strehlau nach einem geeigneten Ort dafür – und wurde nicht fündig. „Wir hatten nur eine Besichtigung in den zwei Jahren“, so der Inhaber des „Kaffeeloft“.

In der Konsequenz wird der Kaffee aus dem benachbarten Waltrop „importiert“, Strehlaus Heimatstadt und Ort der ersten Filiale von „Kaffeeloft“. Dort befindet sich auch die hauseigene Rösterei.

„Kaffeeloft“: Rösterei aus Dortmund wird von Konditorei aus Waltrop beliefert

Garniert werden Strehlaus Kaffees mit Gebäck, das ebenfalls aus Waltrop kommt – und zwar von der dort ansässigen Konditorei Hohoff, deren Produkte Daniel Strehloff als „hochwertig“ bezeichnet.

An der Kaiserstraße 144 will Strehlau auch mal selbst an der Siebträger-Maschine stehen, teilt sich seine Arbeitswoche zwischen den beiden Filialen in Dortmund und Waltrop auf, „um den Stammkunden auch mal Hallo zu sagen.“

„Kaffeeloft“: Röster aus Dortmund hat als studierter Jurist Plan B in der Tasche

Und was, wenn es mit der Rösterei eines Tages nicht mehr klappen sollte? Für den Fall hat der studierte Jurist bereits vorgesorgt. „Ich könnte dann zum Beispiel in einer Rechtsabteilung einer Firma arbeiten“, so der 36-Jährige zu RUHR24.

Das Studium der Rechtswissenschaft hatte Strehlau vor Jahren begonnen, dann aber gemerkt, „dass mich die Vorstellung, später als Anwalt arbeiten zu müssen, nicht wirklich glücklich gemacht hat“. Dennoch biss sich der Kaffee-Experte bis zum ersten Staatsexamen durch.

„Kaffeeloft“ Dortmund: Freund gab Impuls für Rösterei

Die Liebe für seine erste, private Siebträgermaschine entfachte das Interesse am Kaffee endgültig, ein Freund aus der Kaffeebranche brachte schließlich die Idee einer eigenen Rösterei ins Spiel. „Selbst ein hochwertiges Genussmittel herstellen zu können, faszinierte uns so sehr, dass aus diesem Gedanken schnell ein konkretes Vorhaben wurde.“ Das „Kaffeeloft“ war damit geboren.

Rubriklistenbild: © Kaffeeloft

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