Dortmunder U-Bahnen sollen bald schnelleres Internet bekommen

Wer in Dortmund mit der U-Bahn fährt, soll bald schnelleres Internet haben.
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Wer in Dortmund mit der U-Bahn fährt, soll bald schnelleres Internet haben.

Dortmund/NRW - Wer in Dortmund mit der U-Bahn fährt, soll bald keine Probleme mehr mit dem Handyempfang haben. Daür will ein Mobilfunkanbieter sorgen.

Wer in Dortmund mit der U-Bahn unterwegs ist, soll demnächst keine Probleme mehr haben, wenn er im Internet surfen möchte. Laut dem WDR will ein Mobilfunkanbieter für einen besseren Handyempfang sorgen.

Problemlos im Internet surfen und ohne Unterbrechungen telefonieren können. Das soll für Fahrgäste der U-Bahnen in Dortmund demnächst möglich sein. Denn wie der WDR berichtet, liegt den Stadtwerken ein unterschriftsreifer Vertrag des Mobilfunkanbieters Telefonica vor, der in den U-Bahn-Tunneln und Haltestellen neue Antennen und Glasfaserkabel verlegen will. Das haben laut Bericht beide Seiten am Freitag (8. März) bestätigt.

Surfen in der U-Bahn mit LTE

Was für den einen oder anderen Bahnfahrer sicher noch nach Zukunftsmusik klingt, will Telefonica nun in die Tat umsetzen. Schon bald sollen Fahrgäste mit LTE-Geschwindigkeit im Internet surfen können. Telefonica übernimmt hierfür die Modernisierung stellvertretend für alle Mobilfunkanbieter und hat seine Planungen lau dem WDR bereits abgeschlossen.

Sobald der Vertrag unterschrieben ist, will das Unternehmen mit dem Ausbau in den U-Bahn-Tunneln und Haltestellen beginnen. Wenn alles wie erwartet funktioniert, könnten die Arbeiten sogar schon im nächsten Jahr abgeschlossen sein.

Technik in Dortmund ist veraltet

Die Technik in den Dortmunder U-Bahn-Tunneln stammt noch aus der Zeit der Fußball-WM 2006 und ist dementsprechend veraltet.

Die Dortmunder Stadtwerke freuen sich deshalb über die geplante Modernisierung. "So viele Glasfaserkabel zu verlegen ist allerdings sehr aufwendig und nicht ganz billig," so Britta Heydenbluth, Pressesprecherin der Stadtwerke gegenüber dem WDR. Schließlich gebe es in Dortmund rund 20 Kilometer Tunnel und 27 unterirdische Haltestellen. Damit der Verkehrsbetrieb nicht gestört wird, sollen die Arbeiten nachts durchgeführt werden.