Nach CDU-Vorstoß

Dortmund braucht Umbruch in der Innenstadt - es droht ein Funktionsverlust

Die Grünen wollen die Dortmunder Innenstadt verbessern. Sie fordern grundlegende Neuausrichtung für eine lebendige Innenstadt.

Dortmund – Die traditionelle Einkaufsstadt Dortmund sei längst nicht mehr das, was es mal war. Nun fordern die Grünen Veränderungen. Doch warum soll es diese überhaupt geben, und wie sehen die Pläne aus?

StadtDortmund
Einwohnerzahl587.696 (31. Dezember 2020)
OberbürgermeisterThomas Westphal

Dortmund: Aus diesem Grund sind die Grünen unzufrieden mit der City

Kritisch sei laut der Grünen der Funktionsverlust der Innenstadt. Die CDU ist da ähnlicher Meinung – es sei nun höchste Zeit, konkrete Ziele für die Zukunft der Innenstadt zu benennen. Laut Ingrid Reuter, Fraktionssprecherin der Grünen und Vorsitzenden des Planungsausschusses gäbe es nur noch wenige Gründe in die Innenstadt zu kommen.

„Die europäische Stadt ist vor allem durch Einkaufszonen geprägt. Das Angebot der Geschäfte und der großen Kaufhäuser hat die Menschen jahrzehntelang von allein in die Innenstädte gezogen.“ erklärt sie. Doch das soll schon längst der Vergangenheit angehören:

„Diese Magnetwirkung hat entscheidend nachgelassen. Der Handel findet immer mehr außerhalb der Innenstadt und vor allem im Internet statt“, so die Fraktionssprecherin. Die Corona-Pandemie soll diese Entwicklung beschleunigt haben. Leerstände und Rückgänge der Besucherzahlen seien nun die Folge, doch die Grünen wollen diesem Problem entgegenwirken (mehr News aus NRW bei RUHR24)

Dortmund: So sehen die Pläne der Grünen für die Innenstadt aus

„Jetzt geht es darum, andere Gründe für einen Aufenthalt in der City zu schaffen und die gesamte Innenstadt wieder zu einem belebten und beliebten Ort zu entwickeln“, so die Sprecherin. Deshalb sollen unterschiedliche Funktionen aus Wirtschaft und sozialem Leben in Dortmund vereint werden.

Die Partei wünscht sich mehr Grünflächen, weniger Verkehr und mehr Lebensqualität für die Stadt im Ruhrgebiet. Zudem sollen Wohnen, Arbeit, Kultur, Bildung und Freizeit zusammengeführt werden.

Die Grünen sind mit der Dortmunder Innenstadt unzufrieden.

Und das am besten so schnell wie möglich „Die Zeit läuft. Die mit dem City-Management begonnenen Anstrengungen der Stadt haben die Diskussion in Gang gebracht. Jetzt gilt es, daraus gute und wirkungsvolle Konzepte zu entwickeln.“, so Ingrid Reuter abschließend.

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