Aktuelle Corona-Zahlen

Dortmund: Große Corona-Regel entfällt – Shoppen ab sofort einfacher

Am Mittwoch endet eine große Corona-Regel für die Stadt Dortmund. Auch der Wochenmarkt ist betroffen.

Dortmund – Die Corona-Zahlen steigen wieder – auch in Dortmund. Der jüngste Abwärtstrend ist vorbei und die Zahl an Neuinfektionen nimmt wieder zu. Trotzdem will die Stadt eine wichtige Corona-Regel für die Innenstadt nicht weiter verlängern.

StadtDortmund
BundeslandNRW
OberbürgermeisterThomas Westphal (SPD)

Dortmund: Wichtige Corona-Regel wird abgeschafft – Wochenmarkt und Innenstadt sind betroffen

„Wir halten es für vertretbar, die Maskenpflicht in der Dortmunder Fußgängerzone nicht zu verlängern. Auch auf dem Wochenmarkt gilt ab Mittwoch (9. März) keine Maskenpflicht mehr“, sagt Dortmunds Ordnungsdezernent Norbert Dahmen am Dienstag (8. März). Damit fällt eine große Corona-Regel für die Großstadt im Ruhrgebiet.

Die Maskenpflicht in der Dortmunder Innenstadt galt täglich von 9 bis 20 Uhr in der Fußgängerzone und auf den Flächen der Dortmunder Wochenmärkte (zu den genannten Uhrzeiten). Am 9. Februar hatte die Stadt die Corona-Regel letztmalig verlängert und eine neue Bewertung der Lage zum 9. März angekündigt. Dies ist nun geschehen, mit dem Ergebnis: keine Masken mehr in der Fußgängerzone.

Die Entscheidung der Stadt fällt in einer Phase, in der die Corona-Infektionszahlen deutschlandweit wieder steigen – auch in Dortmund. Die 7-Tage-Inzidenz im Stadtgebiet beträgt laut Robert Koch-Institut 904. Aktuell befinden sich 201 Dortmunder coronabedingt in Krankenhäusern, 23 sind auf der Intensivstation, 6 davon werden beatmet.

Dortmund: Corona-Zahlen steigen – Maskenpflicht in der Innenstadt fällt am 9. März weg

Ein Grund für den Anstieg der Corona-Zahlen ist auch schnell ausgemacht. „Dabei spielen die Feiern rund um Karneval eine entscheidende Rolle“, sagt Dortmunds Krisenstabsleiterin Birgit Zoerner. Diese Entwicklung lässt sich am besten am Beispiel Köln sehen. Dort sind vor allem junge Erwachsene betroffen und die Inzidenz stieg am Montag (7. März) auf über 2.300.

Und Dortmunds Gesundheitsamtsleiter Frank Renken stoppt die Euphorie von baldigen niedrigen Corona-Zahlen: „Die Inzidenzen werden sich in den nächsten Wochen zwischen 800 und 1.000 einpendeln. Zum Glück sind die Verläufe nach wie vor sehr milde, auch wenn es immer Ausreißer gibt.“

Laut Renken gebe es aktuell auch keinen Schwerpunkt, welche Altersgruppen derzeit vermehrt erkranken. „Es gibt eine diffuse Verteilung“, so Renken.

Gesundheitsamtsleiter Frank Renken rechnet weiter mit hohen Inzidenzen.

Dortmund: Hohe Corona-Zahlen im Stadtgebiet – Nordstadt gilt weiterhin als durchseucht

Die Corona-Infektionen teilen sich aufs Stadtgebiet wie folgt auf. Laut Renken sei der nördliche Bereich stärker betroffen. Aber: In der Nordstadt herrschen nach wie vor niedrige Inzidenzen. Der Stadtbezirk gelte weiter als „durchseucht“ und es gebe eine Grundimmunisierung durch vorangegangene Infektionen.

Und eine Neuerung gibt es zudem für Kitas: Die Stadt Dortmund passt ihre Corona-Teststrategie in Kindertageseinrichtungen an. Da eine Infektion mit der Omikron-Variante bei Kindern oftmals mild verläuft, werden die Lolli-Tests ausgesetzt . Statt der Lolli-Tests sollen ab Montag (14. März) die vom Land NRW unterstützten Antigen-Schnelltests genutzt werden.

Rubriklistenbild: © Sabrina Wagner/RUHR24, Torsten Tullius/Dortmund-Agentur; Collage: RUHR24