Bild: Marius Becker/dpa

Die Verhandlungen zwischen Thorgan Hazard und dem BVB sollen laufen. Das zumindest berichtet die „Bild“ am Mittwoch (9. Januar). Demnach ist eine Summe von 42 Millionen Euro im Gespräch, die Borussia Dortmund an Borussia Mönchengladbach überweisen soll. Nun soll die Personalie „Christian Pulisic“ die schon vor Monaten angedachte Rolle spielen.

Hazard scheint der Wunschspieler der sportlichen Leitung von Borussia Dortmund zu sein. Zudem lassen seine Aussagen über einen möglichen Wechsel die Fans im Westfalenstadion hoffen.

Update, Donnerstag (10. Januar), 8 Uhr: Die „Bild“ bestätigte nun, was Dortmund24  schon vor Wochen vermutete und von einem englischen Journalisten angestoßen wurde. Chelsea hat offenbar eine sogenannte „Buy-Back-Clause“ (Rückkaufrecht) für Thorgan Hazard.

Pulisic kann im Hazard-Transfer ein Trumpf sein

Der BVB forderte wohl vom FC Chelsea auf dieses Rückkaufrecht zu verzichten. Erst danach hätte die sportliche Leitung von Borussia Dortmund dem Deal mit Pulisic zugestimmt.

Hazard äußerte sich zu dem Thema: „Ja, Chelsea hat ein Wort mitzureden, was mit mir passiert. Aber das regeln die Vereine.“ Doch wie könnte das Szenario aussehen? Offenbar hat Chelsea die Möglichkeit, bei Angeboten an Gladbach informiert zu werden, sodass wiederum die Dortmunder (durch den Kontakt zu Chelsea) eine Übersicht haben.

Hazard: Gibt es Verhandlungen mit dem BVB?

Erstmeldung, Mittwoch (9. Januar): Der Belgier ist aktuell einer der besten Spieler in der Bundesliga und wird auch im Ausland beobachtet. Immer wieder sind Top-Klubs aus England und Spanien im Gespräch, die am 25-jährigen Belgier interessiert sein sollen.

Thorgan Hazard und Jadon Sancho. Bald Teamkollegen? Foto: Bernd Thissen/dpa
 Thorgan Hazard und Jadon Sancho. Bald Teamkollegen? Foto: Bernd Thissen/dpa

Hazard hat sich zu einem möglichen Wechsel-Thema im Trainingslager geäußert. „Dortmund und Bayern sind beides sehr große Klubs. Der BVB spielt zurzeit richtig guten Fußball, die Bayern wollen zurück nach oben“, sagte der Gladbacher gegenüber der Bild.

Hazard äußert sich zu den Wechselgerüchten

Aktuell wolle er sich allerdings komplett auf die Rückrunde konzentrieren und auf Gladbach fokussieren. Nach zwei Jahren wolle der Verein zurück nach Europa. Zudem wolle er sich weiter verbessern, so der Belgier.

Vor einer Woche verkündete der BVB den Wechsel von Christian Pulisic zum FC Chelsea. 65 Millionen Euro spült dieser Transfer in die Kassen von Borussia Dortmund.

Bei welcher BVB-Offerte wird Gladbach schwach?

Da passt auch die Aussage von Hans-Joachim Watzke. Denn der BVB könnte in Zukunft auch Transfers rund um die 100 Millionen stemmen. An Geld wird es beim Transfer-Poker mit Gladbach nicht mangeln.

Aktuelle Top-Themen: 

Aktuell darf der BVB nicht direkt mit Hazard in Verbindung treten. Verhandlungen direkt mit dem Spieler dürfen erst sechs Monate vor Vertragsende passieren. Aus diesem Grund dürfte alles über Mittelsmänner geschehen.

Hazard könnte im kommenden Sommer für den BVB auflaufen. Die Frage, die sich in den kommenden Wochen und Monaten stellt, ist eindeutig: Kann Gladbach den Avancen einer Ablösesumme von aktuell gehandelten 42 Millionen widerstehen? Oder ist Max Eberl sogar bereit, Hazard ein Jahr später ablösefrei ziehen zu lassen.

Hazard könnte auch bleiben

Oder bleibt der Belgier im Endeffekt doch bei Borussia Mönchengladbach? Die Champions League ist das Ziel der Fohlenelf in dieser Saison. Das wäre mit Sicherheit ein großer Pluspunkt für Eberl.