In Dortmund werden bald Produkte entstehen, die die Welt noch nicht gesehen hat. Sagt jedenfalls Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau. Und zwar in der sogenannten SmartFactory. Sie soll etablierte Unternehmen, spezialisierte IT-Unternehmen und Start-Ups vernetzten – und die Wirtschaft der Stadt fördern.

Dortmund – Ideen werden mehr, wenn man sie teilt: Deshalb sollen in Dortmund noch viel mehr Ideen im IT-Bereich miteinander geteilt werden. Und das am besten in der SmartFactory.

„Dieses Zentrum erlaubt einerseits die kreative Zusammenarbeit zwischen etablierten Unternehmen, IT-Unternehmen sowie Start-Ups. Andererseits bietet es Räumlichkeiten sowie Forschungs – und Entwicklungsbereiche für Start-Ups in diesen Themenfeldern“, erklärte der Dortmunder Oberbürgermeister Ulrich Sierau.

Zukunft im Haus und in der Stadt

Das bedeutet konkret: Über digitale Start-Ups sollen Produkte und Dienstleitungen für das Wohnen und Leben der Zukunft in einem Haus und in einer Stadt entwickelt werden. Sierau ist sich sicher: „Da werden Produkte entstehen, die die Welt noch nicht gesehen hat.“

Bei den Kooperationen soll es sich um Win-Win-Situationen für alle Beteiligten handeln. Die Start-Ups sollen vom Martzugang und dem Know-How der Firmen profitieren. Die Unternehmen hingegen wollen bewusst mit Leuten arbeiten, die Lust auf das Ganze haben. Deshalb kooperiere man nicht mit einer Uni.

Ein Silicon Valley – wir nach amerikanischem Vorbild – soll am Phonenix West jedoch nicht entstehen. Man wolle schließlich nichts kopieren, sondern etwas eigenes schaffen.

„Die SmartFactory ist ein wichtiger Baustein, um die Digitalisierung der Wirtschaft in unserem Land voranzutreiben. Im Bereich Smart Home bieten sich gerade für Handwerker und Hersteller wichtige Zukunftsmärkte“, so Wirtschaftsminister Garrelt Duin.

Dr. Norbert Verweyen, Geschäftsbereichsleiter Effizienz bei innogy ergänzte: „Ich bin sicher, das wird der digitalen Wirtschaft in Dortmund einen weiteren Schub geben.“

Noch kein Start-Up an Bord

Doch warum ausgerechnet Dortmund? Der OB klärt auf: „Dortmund bringt seine Erfahrung beim erfolgreichen Einrichten solcher Technologie – und Gründerzentren ein.“ Falls sich durch die Kooperationen neue Gründungen ergeben, können diese gleich an Ort und Stelle – entweder in der MST-Factory oder im umliegenden Gelände – angesiedelt werden. Zudem sei in Dortmund die Unterstützung durch die Politik gewährleistet, so Sierau weiter.

Was dort tatsächlich entstehen wird, wird die Zeit zeigen. Bislang gibt es noch kein Start-Up, das an den Kooperationen beteiligt ist. Man habe bislang lediglich Projekte im Blick, die gut passen könnten.

Wer mehr darüber erfahren möchte, wie die Technik im Eigenheim in der Zukunft aussehen könnte, kann hier einen Eindruck davon bekommen.