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Das ist ein echter Hammer! Kevin Großkreutz (31) ist nicht mehr Trainer des VfL Kemminghausen, sondern wechselt mit sofortiger Wirkung auf die Trainerbank des Konkurrenten von Türkspor Dortmund.

  • Kevin Großkreutz sorgt für Aufruhr im Dortmunder Amateurfußball.
  • Er wechselt mit sofortiger Wirkung den Klub.
  • Nun trainiert er Bezirksligist Türkspor Dortmund.

Kevin Großkreutz wechselt innerhalb der Liga

Gemeinsam mit seinem Trainerkollegen Reza Hassani wechselt Großkreutz, der mit seinem Ex-Klub gerade erst aus der Landesliga abgestiegen ist, innerhalb der Liga (Bezirksliga) den Verein. Das hatten zunächst die Ruhr Nachrichten am Mittwochmorgen (18. September) berichtet. Neuer Club des Weltmeisters ist demnach Türkspor Dortmund.

Dieser Vereinswechsel kam für viele aus dem Nichts. Besonders skurril ist die Situation zudem, weil Türkspor als Aufsteiger momentan die Bezirksliga dominiert.

Nach sechs Spieltagen führt der Klub die Liga mit 15 Punkten an. Ex-Trainer Bülent Kara muss dennoch für Großkreutz und Hassani weichen.

„Wir wissen, dass dieser Schritt unpopulär ist“

Gegenüber den Ruhr Nachrichten sprach Kara von einem Tiefschlag: „Ich stehe unter Schock und empfinde meine Entlassung als unmenschlich. Die Trennung hat bei mir eingeschlagen wie eine Bombe!“

Eine solche Entscheidung gibt es im Fußball nicht ganz so häufig. Man darf gespannt sein, ob Großkreutz mit Türkspor den anvisierten Durchmarsch in die Landesliga schafft.

Türkspor-Vorstandsmitglied Nejdet Akey sagte zu dieser Entscheidung:

„Wir wissen, dass dieser Schritt unpopulär ist. Wir gehen ihn trotzdem, weil wir glauben, mit Reza und Kevin unsere ambitionierten Ziele für die Zukunft besser verwirklichen können.“