Bild: Andre Grawe

Während am Samstag (4. Mai) in den Westfalenhallen die Hanfmesse lief, protestierten 700 Leute in Dortmund beim „Global Marijuana March“ für die Legalisierung von Cannabis.

Start des Protestlaufs war der Nordausgang des Hauptbahnhofs in Dortmund. Daraufhin zog die Gruppe in Richtung Süden zum Stadion Rote Erde und den Westfalenhallen.

Mit dabei hatten die Demonstranten selbst gebastelte Plakate und Transparente, um ihre Botschaft zu vermitteln. Die Gruppe forderte etwa, dass Menschen nicht länger wegen der Einnahme von Cannabis verfolgt werden dürfen.

„Damit muss Schluss sein“

Mit dabei war auch Jugendrichter Andreas Müller aus Bernau: „Diese Prohibition hat so viele Opfer geschaffen – damit muss Schluss sein“, forderte er bei der Demo.

Zudem sprachen beim Global Marijuana March unter anderem Vertreter der Asta der Technischen Universität sowie Georg Wurth, der Geschäftsführer des Deutschen Hanfverbandes.

Nach etwa zweieinhalb Stunden war die Demonstration beendet.

Im Mai wurde eine Plantage mit 1000 Pflanzen gefunden. Passanten und Polizisten ist der auffällige Geruch aufgefallen.