"Silent Demos" in NRW

Dortmund: Rund 5.000 Menschen demonstrieren gegen Rassismus - "Wichtig füreinander da zu sein"

In Dortmund demonstrieren tausende Menschen friedlich gegen Rassismus.
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In Dortmund demonstrieren tausende Menschen friedlich gegen Rassismus.

In Dortmund soll es nach dem Tod von George Floyd heute eine Demo geben. Die Menschen wollen ein Zeichen gegen Rassismus setzen.

  • Heute findet in Dortmund eine Demo auf dem Hansaplatz statt. 
  • Grund ist unter anderem der Tod des US-Bürgers George Floyd, der durch einen Polizisten verursacht wurde.
  • Die Bürger wollen somit ein Zeichen der Verbundenheit und der Solidarität setzen. 

Update, Samstag (6. Juni), 18.10 Uhr: Auf dem Hansaplatz in der Innenstadt von Dortmund haben sich am Samstagnachmittag tausende Menschen versammelt. Anlass war die Silent Demo in Gedenken an den in den USA verstorbenen George Floyd.

Demo gegen Rassismus: Tausende Menschen kommen in Dortmund zusammen

Vorab hatte der Veranstalter der "Silent Demos" und die afrikanische Gemeinschaft in Dortmund darum gebeten, sich schwarz zu kleiden und zu einer friedlichen Protest-Aktion zusammenzukommen. Diesem Aufruf kamen in Dortmund tausende Menschen nach, denen das Thema Solidarität und Gleichberechtigung am Herzen liegt - mit Mundschutz und dem nötigen Mindestabstand versteht sich. 

"Good night white pride" - Silent Demo in Dortmund gegen Rassismus.

Einer der Sprecher machte deutlich: "Dortmund ist komplett gegen Rassismus" und "Es ist so wichtig, in solchen Zeiten füreinander da zu sein." Gedanken, die bei den Demonstranten gut ankamen und mit Jubel und Beifall gefeiert wurden.

Demo gegen Rassismus: Menschen gedenken verstorbenen George Floyd

Mit Songs wie "Changes" von Tupac, "People are people" von Depeche Mode und "Get up, stand up" von Bob Marley und vielen selbst gestalteten Schildern und Plakaten wurde unter anderem George Floyd gedacht. 

Update, Freitag (5. Juni), 16.30 Uhr: Dortmund - In Dortmund wollen heute (6. Juni) zahlreiche Menschen gegen Rassismus und Polizeigewalt demonstrieren. Ort und Uhrzeit der Demonstration änderten sich ständig, jetzt steht jedoch fest: Die Demonstration soll heute (6. Juni) um 16.30 Uhr auf dem Dortmunder Hansaplatz stattfinden. 

Das berichten die Ruhr Nachrichten und lässt sich aus zahlreichen Ankündigungs-Posts auf Twitter herauslesen. 

Demo in Dortmund: Bürger wollen Zeichen gegen Rassismus setzen und erinnern an George Floyd

Ursprünglich war auch für 14 Uhr eine Demonstration geplant, diese wurde nun jedoch mit der späteren um 16.30 Uhr zusammengelegt. 

Der Protest steht unter dem Motto "Demo gegen Rassismus - Solidarität mit George Floyd" und wird von dem Veranstalter der "Silent Demos" gemeinsam mit der afrikanischen Gemeinschaft organisiert. Mehr als 1000 Menschen werden erwartet. 

Erstmeldung, Mittwoch (3. Juni), 16.00 Uhr: Dortmund - Der gewaltsame Tod des Amerikaners George Floyd hat weltweit für Bestürzung gesorgt. In den USA gibt es seitdem täglich Proteste und sogar heftige Ausschreitungen. Nun wollen auch die Bürger in Dortmund ein Zeichen gegen Rassismus setzen und am Wochenende auf die Straßen gehen. 

Nach Tod von George Floyd: Weltweite Proteste gegen Rassismus

Der 25. Mai dieses Jahres wird den meisten Menschen noch lange im Gedächtnis bleiben. Es ist das Datum an dem der Afroamerikaner George Floyd durch einen Polizeibeamten, der auf seinem Nacken kniete, getötet wurde. 

Bilder und Videos zu diesem Vorfall kursieren seit Tagen im Netz. Die Anteilnahme ist auf der ganzen Welt zu spüren. Menschen aus unterschiedlichsten Ländern haben sich den Protesten aus den Vereinigten Staaten angeschlossen. Darunter auch Jadon Sancho und Achraf Hakimi vom BVB.

Auf der ganzen Welt gehen Menschen auf die Straße um ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen. 

Einige Lebensmittelhersteller wie Uncle Ben's denken wegen der Rassismus-Debatte nach dem gewaltsamen Tod von George Floyd über einige Änderungen nach.

Demo in Dortmund angekündigt: Bürger wollen ein Zeichen setzen

Heute (6. Juni) wollen auch Bürger aus Dortmund ihre Stimme erheben und eine Demonstration auf dem Hansaplatz ausrichten. Das Bündnis "Together", das sich selbst als eine Aktivistengruppe bezeichnet und sich nach eigenen Angaben gegen Ausgrenzung und für Gleichberechtigung einsetzen möchte, nimmt dafür die Rolle des Veranstalters ein. 

Die Demo selbst soll gegen 14 Uhr beginnen und richtet sich "Together" zufolgegegen Rassismus, auch bei der Polizei. Der Tod von George Floyd soll im Zuge der Demo ebenfalls zum Thema gemacht werden. 

Ebenfalls im Ruhrgebiet gibt es im Juli 2020 eine größere Biker-Demo. Die Motorradfahrer protestieren in Dortmund gegen mögliche Fahrverbote. Die Polizei erwartet rund 1000 Teilnehmer.

Polizei bestätigt Demo in Dortmund: Tod von George Floyd auch ein Thema in Deutschland

Auch die Dortmunder Polizei, die einer terrorisierenden Jugendbande im Stadtteil Aplerbeck den Kampf angesagt hat, berichtet von einer entsprechender Versammlung, die für heute angekündigt wurde. Die Demo soll am Hansaplatz starten und anschließend über den Westenhellweg, wo jetzt das beliebte Geschäft "Flying Tiger" schließt, ziehen. 

Die Veranstalter freuen sich über eine rege Beteiligung, verweisen jedoch gleichzeitig auf die bestehende Maskenpflicht. Selbstgemachte Schilder seien ebenfalls gern gesehen. 

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