Dortmund-Ems-Kanal: Fuchs in höchster Not - Feuerwehr startet Rettungsaktion

+
Feuerwehr rettet Fuchs aus Dortmund-Ems-Kanal. Foto: Feuerwehr Dortmund

Dortmund/NRW - Die Feuerwehr Dortmund wurde am Freitag zu einem Notfall am Dortmund-Ems-Kanal gerufen. Ein Fuchs hatte sich hinter einer Leiter eingeklemmt.

Die Feuerwehr Dortmund wurde am Freitag (27. September) zu einem Notfall am Dortmund-Ems-Kanal gerufen. Ein Fuchs hatte sich hinter einer Leiter eingeklemmt und brauchte Hilfe.

  • Der Fuchs steckte hinter einer Leiter an einer Spundwand fest.
  • Ein Boot auf dem Dortmund-Ems-Kanal hatte das hilflose Tier entdeckt.
  • Am Ende konnte die Feuerwehr das Tier retten und zurück in die Freiheit entlassen.

Der Fuchs in höchster Not war am Freitagnachmittag Fahrern eines Bootes auf dem Dortmund-Ems-Kanal aufgefallen. Sie sahen, wie das Tier hilflos in einer Nische zwischen einer Spundwand und einer Aufstiegsleiter kauerte. Schnell alarmierte man die Feuerwehr.

Dortmund-Ems-Kanal: Feuerwehr rettet hilflosen Fuchs

In Ellinghausen, ein Stadtteil im Nordwesten von Dortmund, angekommen, machten sich die Einsatzkräfte sofort daran, das Tier zu retten.

Dabei bekamen sie Unterstützung der Ruderer, die ihr Boot als Plattform zur Verfügung stellten und den eingesetzten Feuerwehrmann bis zu der Leiter brachten, hinter der der Fuchs eingeklemmt war.

Dort warf er dem verängstigtem Tier eine Decke über und hob es an das Ufer des Dortmund-Ems-Kanals. Hierbei musste er sehr vorsichtig sein, um von dem Fuchs nicht gebissen zu werden.

Feuerwehr: Tier blieb wohl unverletzt

Doch alles ging gut: Oben angekommen, wieder in Freiheit suchte das Tier sofort das Weite. Das Raubtier war offenbar unverletzt.

"Dass die Feuerwehr Wildtiere aus dem Kanal retten muss ist selten. Meist sind es streunende oder entlaufende Hunde", hieß es in einer Mitteilung der Feuerwehr Dortmund. An der Rettungsaktion waren insgesamt sechs Einsatzkräfte beteiligt.

In Dortmund kam es pünktlich zum Herbstanfang zum Unwetter "Mortimer". Durch Starkregen wurde eine Weide mit bis zu 300 Schafen überflutet - die Feuerwehr war die ganze Nacht im Großeinsatz und versuchte, die Tiere zu retten.