Klimastreik geplant

Fridays for Future: Worauf sich die Leute in Dortmund bei der Mega-Demo einstellen müssen

Die Fridays for Future-Bewegung geht weiter. Worauf sich die Stadt Dortmund bei der nächsten Mega-Demonstration einstellen muss

  • Die Fridays for Future-Bewegung kommt mit einer großen Demonstration erneut nach Dortmund.
  • Am Freitag (29. November) gehen Aktivisten in ganz Deutschland auf die Straßen.
  • Beim vorherigen Klimastreik haben sich 1,4 Millionen Menschen für den Umweltschutz eingesetzt.

Fridays for Future: Klimastreik kommt zurück nach Dortmund

Fridays for Future ist mittlerweile zu einer weltweiten Bewegung geworden. Daher ist am Freitag (29. November) der nächste große Klimastreik angekündigt. Auch in Dortmund und in anderen Städten im Ruhrgebiet wird demonstriert.

In über 370 Städten Deutschlands gehen dann wieder unzählige Menschen für Fridays for Future auf die Straße und setzen sich für den Schutz der Umwelt ein. Grund dafür ist der vierte internationale Klimaaktionstag, bei dem Millionen Menschen auf der ganzen Welt unter "#NeustartKlima" neue Richtlinien für den Klimaschutz fordern.

Fridays for Future: Hunderttausende Demonstranten erwartetet - auch in Dortmund 

Die Organisation Fridays for Future erwartet am Freitag (29. November) deutschlandweit hunderttausende Demonstranten, um sich gegen die aktuelle Klima- und Umweltpolitik auszusprechen. "Am 4. globalen Klimastreik wollen wir unter anderem auf die Gerechtigkeit zwischen allen Menschen aufmerksam machen", erklärt Luca Viert von Fridays for Future Dortmund. 

Außerdem gehe es den meiste jungen Leuten laut Marysol Schenkelmann (ebenfalls Fridays for Future-Aktivistin) auch um die "Gerechtigkeit zwischen den Generationen". Die Demonstranten sind der Ansicht, dass ältere Generation mitverantwortlich für die kritische Situation der Umwelt ist.

Das fordern die Aktivisten der Fridays for Future-Bewegung von der Politik

Den letzten großen Klimastreik im Namen von Fridays for Future gab es am 20. September, als sich 1,4 Millionen Protestierende in Deutschland versammelt hatten. Daraufhin beschlossen die Politiker zwar ein Klimapaket, das nach Meinung der Aktivisten nicht ausreicht. Die Demonstranten fordern von den Politikern etwa einen Kohleausstieg bis 2030 und striktere Vorgaben im Pariser Klimaabkommen.

Diese große Aktion unterstützen auch andere Gruppen, wie Greenpeace, der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und Parents for Future. Das berichten die Ruhr Nachrichten. Start der Demo in Dortmund ist am Freitag (29. November) um 12 Uhr auf dem Platz der Deutschen Einheit vor dem Cinestar am Dortmund Hauptbahnhof.

Für Fridays for Future: Viele Aktionen in Dortmund geplant

Aber nicht nur am Freitag dreht sich in Dortmund alles um den Umweltschutz. Denn bei der TU Dortmund gibt es von der Gruppe Campus for Future schon ab Montag (25. November) einige Aktionen, wie Workshops, Vorträge und Diskussionen.

Auch die evangelische Kirche von Westfalen bereitet sich auf den 29. November vor. Denn um 11.30 Uhr gibt es direkt vor der Kundgebung eine Andacht zum Motto "Schöpfung bewahren - Klima schützen" in der Josefskirche in der Münsterstraße Dortmund. Dabei beteiligt sich die Gruppe Churches for Future.

Comedian Atze Schröder setzt sich übrigens auch für den Umweltschutz ein. Der Essener hat einem Landkreis einen ganzen Wald geschenkt. Das steckt hinter der Aktion. 

Im Sommer haben sich bereits tausende Freiwillige in Dortmund getroffen, um in einem Fridays for Future-Camp über ihre Anliegen und Ansichten zu demonstrieren und sich besser untereinander zu vernetzen.

Entstanden ist die weltweite Fridays for Future-Bewegung durch die Schwedin Greta Thunberg, die mit ihrem Schulstreik für das Klima unzählige Menschen weltweit mobilisiert.

Rubriklistenbild: © dpa/Lennart Stock

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