Fridays for Future

Fridays for Future: Zentrale Straßen in Dortmund für Klima-Demo heute gesperrt

Der Protest geht weiter: Fridays for Future lädt heute (29. November) zur vierten großen Demo in Dortmund ein. Der Zug führt durch die gesamte Innenstadt. Es wird Sperrungen geben.

  • Am Freitag werden mehrere tausend Teilnehmer zur Demo von Fridays for Future in Dortmund erwartet.
  • Die Polizei wird Straßen sperren, Busse fahren Umleitungen.
  • Bei der Demo im September gab es bereits Ärger zwischen einigen Teilnehmern. 

Dortmund - Die Bewegung Fridays for Future geht erneut auf die Straße. Das wird heute in Dortmund dafür sorgen, dass vorübergehend zahlreiche Straßen gesperrt werden müssen. Die Demonstranten treffen sich um 12 Uhr am Nordausgang des Hauptbahnhofs Dortmund. Von dort geht es über das Union- und Kreuzviertel über den Wall und zurück zum Hauptbahnhof.

Dortmund: Sperrungen für Demo von Fridays for Future

Die Polizei Dortmund rechnet während der Zeit mit Verkehrsstörungen. Es werden erneut mehrere Tausend Teilnehmer zur Fridays-for-Future-Demo erwartet. Sperrungen der betroffenen Straßen (siehe Karte) würden jedoch schnellstmöglich wieder aufgehoben, kündigen die Beamten an. Dennoch sollten sich Autofahrer auf Wartezeiten einstellen. 

Auch mehrere Buslinien der DSW21 fahren heute Umleitungen, zahlreiche Haltestellen fallen aus. Weitere Infos dazu gibt es hier.

Die Bewegung weiß um ihre Sichtbarkeit: "Nachdem die Regierung versucht hat uns zu ignorieren, konnten sie den Druck der, von der breiten Masse getragenen, Forderungen nicht länger unbeantwortet lassen", heißt es in der Ankündigung zur Demo in Dortmund.

Die Forderungen sind deshalb deutlich: "Wir fordern sofort längst notwendige und wissenschaftlich basierte Schritte, um die Klimakatastrophe zu stoppen." Den von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzesentwurf nennt die Bewegung "lächerlich".

Fridays for Future: 12.000 Teilnehmer bei Demo in Dortmund

Aus dem Schulstreik der Schwedin Greta Thunberg hervorgegangen, nehmen mittlerweile Tausende meist junge Menschen an den Demos in Deutschland teil. Weltweit sind es Millionen. Im September gingen in Dortmund rund 12.000 Teilnehmer auf die Straße, um für die Einhaltung von Klimazielen zu demonstrieren.

Insbesondere drängt die Bewegung darauf, die im Pariser Klimaabkommen festgehaltene Begrenzung der globalen Erwärmung um weniger als zwei Prozent einzuhalten. Zudem fordern sie, den Abbau fossiler Brennstoffe zu stoppen.

Proteste von Fridays for Future sorgten für Aufsehen und Ärger in Dortmund

Die Proteste sorgten für Aufsehen, auch über Dortmund und das Ruhrgebiet hinaus. Ärger gab es, weil es zu Auseinandersetzungen zwischen den Organisatoren der Demo und mutmaßlichen Anhängern der kommunistischen Partei MLPD kam. Seit fast zehn Monaten gehen Schüler und Studenten in Dortmund auf die Straße.

Kritik erntet die Bewegung auch, weil sie Schüler angeblich dazu veranlasst, die Schule zu schwänzen. Auch diesmal wird auf der Facebook-Seite von Fridays for Future dazu aufgerufen, Ausflüge zu der Demo zu planen oder Beurlaubungen zu erwirken.

Rubriklistenbild: © Daniele Giustolisi/RUHR24

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