Wettbewerb

Kai Kindler aus Dortmund will Deutschlands bekanntester Handwerker werden

Ein Maler aus Dortmund-Hörde steht im Finale des Wettbewerbs „Mr. Handwerk 2023“. Aber was bedeutet der Titel und wer ist der Handwerker Kai Kindler?

Dortmund – „Mr. Handwerk 2023“, diesen Titel möchte Kai Kindler gewinnen. Der Maler und Lackierer aus Dortmund-Hörde bewarb sich bereits im vergangenen Jahr für die Wahl und steht jetzt im Finale. RUHR24 erklärt, was es bedeutet, Miss oder Mister Handwerk zu sein und warum der Hörder Handwerker den Titel gewinnen will. Dabei geht es ihm vor allem darum, etwas zu bewirken.

Dortmunder Maler möchte „etwas gegen Fachkräftemängel im Handwerk unternehmen“

„Ich bin genau der Richtige für diesen Titel, weil ich mit Leidenschaft Handwerker bin und aktiv etwas gegen den Fachkräftemangel im Handwerk unternehmen möchte“, sagt Kindler auf der Homepage seines Arbeitgebers „Die Meisterleister“. Forscher sehen im Fachkräftemangel ein immer größer werdendes Problem, vor allem für eine Stadt in NRW. Jedoch nicht für Dortmund.

Auch im Handwerk ist der Fachkräftemangel ein Thema. Nach einer Studie des Kompetenzzentrums für Fachkräftesicherung (KOFA) fehlten 2021 bundesweit durchschnittlich 87.485 Handwerker, davon allein gut 12.000 in NRW. Laut Dortmunder Handwerkskammerpräsident Berthold Schröder würden Fachkräfte „nach wie vor an allen Ecken fehlen“. Aber inwiefern hilft der Titel „Mr. Handwerk“?

Laut Veranstalter-Homepage (Handwerks Miss&Mister), werden die Gewinner „ein Jahr lang Repräsentanten“ des Handwerks und Gesichter verschiedener Kampagnen. Die Sieger sollen „verschiedenen Handwerksberufen ein frisches Image verleihen“. Das möchte auch der 45-jährige Dortmunder, der zuletzt ins Finale des Wettbewerbs einzog (mehr News aus Dortmund bei RUHR24).

Handwerker Kai Kindler aus Dortmund „kann es noch gar nicht richtig fassen“

Nachdem der Dortmunder Maler sich gegen seine Kontrahenten durchgesetzt hat, nimmt er im März 2023 am Finale in München auf der internationalen Handwerksmesse teil. „Ich kann es noch gar nicht richtig fassen und freue mich riesig über den Finaleinzug“, sagt Kindler.

Damit er gewinnt, muss er jedoch nicht nur eine Jury überzeugen. Der Dortmunder muss auch Stimmen beim finalen Onlinevoting auf der Webseite des Veranstalters sammeln.

Dortmunder Kai Kindler arbeitet bei den „Meisterleistern“ und kann Mr. Handwerk 2023 werden

Die Stimme seines Vorgesetzten dürfte der Dortmunder bereits sicher haben. Sein Chef schlug seinen Schützling für den Wettbewerb vor und sagt: „Kai ist ein klasse Typ, immer gut gelaunt und ein absoluter Fachmann“.

Trotz seiner Gesellenjahre liefe der 45-Jährige „mit offenen Augen durch die Welt“ und bliebe „wissbegierig, immer wieder etwas Neues zu lernen“, sagt der Dortmunder Stuckateurmeister Marvin Wallrabe.

Dortmund: Hörder Handwerker ist bereits „Mister September“

Ob die Stimmen von Freunden, Familie und Sympathisanten reichen werden und sich Kai Kindler vor der Jury durchsetzen kann, erfahrt ihr im März bei RUHR24. Einen Teilerfolg hat der Hörder Handwerker aus Dortmund jedoch schon errungen. Mit dem Finaleinzug sicherte sich Kindler einen Platz im offiziellen Handwerkskalender 2023 als Mister September.

Rubriklistenbild: © Die Meisterleister GmbH

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