Bild: Feuerwehr Dortmund

Die Feuerwehr in Dortmund hatte es am Mittwoch mit einem äußerst hartnäckigen Fall zu tun: einem brennenden Elektro-Smart, der partout nicht aufhören wollte zu glimmen.

  • Batterie von Elektro-Smart hört nicht auf zu brennen.
  • Weiteres Auto brennt aus.
  • Feuerwehr greift zu Notlösung.

So einen Fall hat auch der erfahrene Feuerwehrmann André Lüddecke in Dortmund noch nicht erlebt. Am Mittwochmorgen (5. Juni) hatten seine im Einsatz befindlichen Kollegen von der Feuerwehr mit einem brennenden E-Smart zu tun, dessen Batterie nach einem Brand weiterglühte – obwohl die Feuerwehr das Feuer gelöscht hatte.

Feuerwehr Dortmund hatte Fall in Holland mitbekommen

„Wir hatten aber von solch einem Fall aus Holland gehört“, berichtet Lüddecke, dessen Einsatzkräfte schließlich zu einer Notlösung griffen. Sie schafften einen großen Bauschuttcontainer – auch „Mulde“ genannt – heran, füllten diesen mit Wasser und versenkten den Elektro-Smart darin.

Das Ganze hatte sich in den den frühen Morgenstunden ab 4 Uhr auf der Oberhausstraße in Dortmund-Hombruch abgespielt, wo neben dem E-Smart auch ein weiteres Fahrzeug gebrannt hatte. Der Einsatz zog sich schließlich bis etwa 7 Uhr.

Wie der Brand zustande kam, das weiß bislang auch die Feuerwehr nicht. Fakt ist, dass einige Zellen der Batterie in Brand geraten waren und weitere Zellen angesteckt hatten. Um die Kettenreaktion zu stoppen, griff die Feuerwehr schließlich zum Tauchbecken.

Drittes Auto drohte in Brand zu geraten

Zwischenzeitlich drohte sogar ein drittes Fahrzeug in Mitleidenschaft gezogen zu werden, was aber durch die Einsatzkräfte verhindert wurde.

Zum Hintergrund: Bei dem Smart handelt es sich um ein zum E-Auto umgebautes Fahrzeug. Das, so Lüddecke, sei aber nicht der Grund für den Brand.

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Angesichts der steigenden Zahl von Elektro-Fahrzeugen geht Lüddecke davon aus, dass es bei Bränden dieser Fahrzeuge häufiger zu solchen Einsätzen kommen könnte. Aber: „Elektrofahrzeuge sind deshalb nicht mehr oder weniger gefährlich, als Autos mit Verbrennungsmotor„, so Lüddecke.