Festi Ramazan: Dortmunder Stadtverwaltung will bis Ostern endgültige Entscheidung liefern

Festi Ramazan 2016. Foto: Sandra Schaftner/RUHR24
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Festi Ramazan 2016. Foto: Sandra Schaftner/RUHR24

Dortmund/NRW - Das Festi Ramazan steht 2019 vor seiner Rückkehr auf den Parkplatz E1/E2 an den Westfalenhallen. Eine endgültige Entscheidung soll es noch vor Ostern geben.

Das "Festi Ramazan" steht vor seiner Rückkehr auf den Parkplatz E1/E2 an den Westfalenhallen. Die Stadtverwaltung prüft derzeit, ob seitens des Veranstalters alle Auflagen erfüllt wurden. Eine endgültige Entscheidung soll es noch vor Ostern geben.

In den Jahren 2012 und 2013 fand das "Festi Ramazan" bereits auf den Parkplätzen zwischen dem Remydamm und der Victor-Toyka-Straße statt. Nach einem langen Hin und Her beschloss der Stadtrat im Februar schließlich, das Fest erneut auf dem Parkplatz E1/E2 nahe dem Gelände der TSC Eintracht Dortmund stattfinden zu lassen.

Konzepte zu den Themen Lärm, Verkehr und Abfall

Die Stadtverwaltung wurde im Anschluss daran damit beauftragt, zu prüfen, in welchem Umfang das "Festi Ramazan" tatsächlich am Remydamm stattfinden kann.

Seitdem befasse sich die Verwaltung vor allem mit den Themen Lärm, Verkehr und Abfall. Hierzu habe der Veranstalter Konzepte vorgelegt, deren Prüfung noch vor Ostern abgeschlossen sein soll, so Dortmunds Planungsdezernent Ludger Wilde.

Kein "Festi Ramazan" beim letzten BVB-Heimspiel

Letzten Endes liege die Verantwortung, eine geeignete Fläche für das "Festi Ramazan" zu finden, beim Veranstalter selbst. Die Verwaltung achtet nun unter anderem darauf, dass es beim Derby BVB gegen den S04 am 27. April zu keinen Beeinträchtigungen für die Stadionbesucher kommt. Außerdem hat man festgelegt, dass beim letzten Heimspiel des BVB am 11. Mai (Samstag) gegen die Fortuna Düsseldorf kein Fest stattfinden werde.

Die CDU sprach sich zuletzt wiederum gegen das Fest auf den Parkplätzen an den Westfalenhallen aus. Anwohner der Joseph-Scherer-Straße und Mitglieder des TSC Eintracht Dortmund könnten sich während des "Festi Ramazan" gestört fühlen und würden kaum oder gar keine Parkplätze finden.

Infoveranstaltung am 17. April

Dortmunds OB Ullrich Sierau kündigte deshalb eine Infoveranstaltung für die Betroffenen an. Am 17. April (Mittwoch) wolle man den Dialog suchen und offene Fragen rund um die Veranstaltung klären.

Bis dahin sollte die endgültige Entscheidung der Dortmunder Stadtverwaltung, ob das "Festi Ramazan" an geplanter Stelle stattfinden darf oder nicht, ebenfalls gefallen sein.