Bild: Jens Büttner/dpa

Mit mehr Personal geht die Stadt Dortmund künftig gegen Falschparker in den Stadtteilen vor.

  • Der Egoismus der Autofahrer nimmt zu.
  • Immer mehr Beschwerden wegen falsch geparkter Autos in den Stadtteilen.
  • Stadt Dortmund schafft zwölf neue Stellen in der Verkehrsüberwachung.

Sie parken Fuß- und Radwege zu oder lassen das Auto auf Grünstreifen stehen: Falschparker müssen auch in den Dortmunder Stadtteilen künftig mit mehr Knöllchen rechnen.

Mehr Kontrolleure sollen gegen Falschparker in Dortmund vorgehen

Während die Parkplätze in der City und den Innenstadtbezirken von Dortmund bereits im Zweischicht-System kontrolliert werden, war das in den Außenbezirken bisher nicht immer möglich. Es fehlte Personal. Das soll sich nun ändern, hat der Verwaltungsvorstand der Stadt Dortmund am Dienstag (9. Juli) beschlossen.

Denn der Parkdruck in den Stadtteilen steigt. Und damit auch die Zahl der Falschparker und derer, sich sich darüber beschweren. Auf Parkplätzen für E-Autos greifen Politessen bereits durch. Zwölf weitere Kontrolleure sollen künftig in den Stadtteilen für Ordnung sorgen.

„Zunehmender Egoismus“ gefährde Fußgänger und Radfahrer

Dass das nötig ist, liege am „zunehmenden Egoismus“ der Autofahrer. Zudem würden die Fahrzeuge immer größer und brauchen mehr Platz. Das führe auch mal zu Nachbarschaftsstreitigkeiten. Generell solle aber vor allem die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern gewährleistet werden.

Denn: Allein mit Schwerpunktkontrollen werde sich das Verhalten der Falschparker nicht ändern, ist sich der Verwaltungsvorstand sicher.