Gastronomie

Neues Lokal in Dortmund eröffnet – BVB-Legende Kevin Großkreutz mischt mit

BVB-Legende Kevin Großkreutz will noch 2022 die „Westfalenschenke“ in Dortmund eröffnen. RUHR24 erfuhr nun exklusive Infos rund um das neue Lokal.

Dortmund – Nach dem „Mit Schmackes“ wagt Ex-BVB-Star Kevin Großkreutz nun das nächste Gastro-Abenteuer in Dortmund. Zusammen mit seinem Geschäftspartner Christopher Reinecke will der ehemalige Nationalspieler noch 2022 eine „Speisekneipe“ eröffnen.

Name der KneipeWestfalenschenke
AdresseKreuzstraße 87, 44137 Dortmund
InhaberKevin Großkreutz, Christopher Reinecke

BVB-Legende Kevin Großkreutz eröffnet neue Kneipe in Dortmund: „Westfalenschenke“

Der Standort ist für viele Dortmunder kein unbekannter: Er liegt auf dem Weg vom Hauptbahnhof zum Westfalenstadion, direkt an der Lindemannstraße/Ecke Kreuzstraße im Dortmunder Kreuzviertel. Und auch der Vormieter ist bestens bekannt: Das „Kumpel Erich“ brachte hier viele Jahre Getränke an den Mann und die Frau.

Aus „Kumpel Erich“ wird jetzt also die „Westfalenschenke“. Moment mal, „Westfalenschenke“ also mit „e“? Was hat es mit der ungewohnten Schreibweise auf sich? Großkreutz Geschäftspartner Christopher Reinecke verrät im Gespräch mit RUHR24: „So hieß die Kneipe vor vielen Jahren schonmal.“ Die „Schenke“ sei abgeleitet von „einschenken“, wie es noch heute geschrieben wird.

„Westfalenschänke“: Schreibweise von neuer Großkreutz-Kneipe in Dortmund ist uralt

Dann habe sich die Schreibweise von „Westfalenschenke“ plötzlich auf „Westfalenschänke“ geändert, also der heute gängigen Schreibweise, bevor das Lokal dann zum „Kumpel Erich“ wurde. Reinecke und Großkreutz wollen mit dem Namen für das neue Lokal also eine alte Tradition aufleben lassen.

Interessant: Auf den Namen kamen die Inhaber des „Mit Schmackes“ über ein altes Foto der Kneipe, das sich im Dortmunder Stadtarchiv befindet und das einst auch als Postkarte bei Ebay angeboten wurde. Reinecke hat davon zwar eine Kopie auf dem Handy, sucht aber nach wie vor nach der original Postkarte.

Kevin Großkreutz will in neuer Dortmunder Kneipe „Westfalenschenke“ keine Schnitzel servieren

Anders als viele denken mögen, soll es in der „Speisekneipe“ nicht nur Frikadellen und Bockwurst geben, sondern durchaus „vernünftige Speisen“, wie es Christopher Reinecke vorsichtig ausdrückt. Welche, das wolle der Geschäftsführer noch nicht zu früh verraten – auch wegen der aktuellen Weltwirtschaftskrise.

Klar ist aber schon jetzt: Das bekannte „Mit Schmackes“-Schnitzel soll es in der „Westfalenschenke“ nicht geben. Currywurst, sogar in der vegetarische Variante, steht aber schon jetzt als Gericht fest.

BVB-Fans dürfen sich auf eiskaltes Bier in der „Westfalenschenke“ in Dortmund freuen

BVB-Fans dürfen sich indes an Spieltagen – und wohl auch sonst an warmen Tagen – über Bierausschank im Außenbereich freuen. Großkreutz und Reinecke wollen dafür Leitungen aus dem Keller nach oben verlegen lassen, um den Kunden eiskaltes Bier servieren zu können, ohne die Fässer auf die Terrasse zu schleppen.

Apropos Terrasse: Die soll für die „Westfalenschenke“ richtig herausgeputzt werden. Ob man dort aber schon 2022 sitzen kann, ist unklar. Die Eröffnung sei laut Christopher Reinecke zwar noch in diesem Jahr geplant, aber angesichts von Lieferschwierigkeiten und Zeitengpässen in fast allen Gewerken sei die Planung noch nicht ganz sicher.

Kevin Großkreutz und Christopher Reinecke wollen mit neuer Kneipe „Zuversicht signalisieren“

„Das ist wirklich brutal“, beschreibt Reinecke die aktuelle Lage für Bauherren. „Wir haben uns die Entscheidung deswegen nicht leicht gemacht, aber wir wollten unseren Gästen wieder Zuversicht signalisieren und ihnen zeigen, dass es trotz Krise weitergehen muss und auch wieder bessere Zeiten kommen werden.“

Und welche Rolle spielt Kevin Großkreutz in der „Westfalenschenke“? In der Küche, so Geschäftspartner Christopher Reinecke, werde „Fisch“ – wie er von den BVB-Fans auch genannt wird – jedenfalls nicht stehen. „Dann würde keiner zum Essen kommen“, scherzt Reinecke. Viel mehr sei Großkreutz ein „stiller Teilhaber“, der sich überall einbringe, sein Netzwerk nutze und verschiedene Aktionen plane. Wie in alten BVB-Zeiten also: Kevin Großkreutz als Allrounder.

Rubriklistenbild: © Daniele Giustolisi/RUHR24, Osnapix/Imago; Collage: RUHR24

Mehr zum Thema