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Die Stadt Dortmund verbannt immer mehr Raupen des Eichenprozessionsspinners aus ihren Parks. Das Absaugen scheint zu fruchten.

  • Weitere Teile des Fredenbaumparks und des Mengeder Volksgartens sind vom Eichenprozessionsspinner befreit.
  • Eine Band kann dennoch nicht im Fredenbaumpark im Norden von Dortmund auftreten.

Rechtzeitig zum Wochenende können am Samstagmorgen (6. Juli) weitere Flächen im Fredenbaumpark und im Mengeder Volksgarten der Öffentlichkeit zurückgegeben werden. Das teilte die Stadt bereits am Freitag mit. Zuvor hatte sie auch den Hoeschpark wieder für begehbar erklärt.

Rasen konnte wegen Eichenprozessionsspinner nicht gemäht werden

Das Tiefbauamt der Stadt Dortmund habe viele weitere Eichen von den Raupen und ihren Nestern befreien können. Doch während der vielen Tage der Sperrung konnten weder der Rasen gemäht, noch die Wege gereinigt werden. „Diese Arbeiten werden bis Samstagmorgen jedoch nachgeholt“, heißt es von der Stadt.

Im Fredenbaumpark bleibt die Fläche zwischen dem kleinen See und den Bootshäusern am Kanal gesperrt (siehe Karte). Der restliche Bereich zwischen Lindenhorster Straße bis hinter die Festwiese ist also von Samstag an wieder geöffnet.

Die westliche Seite des Fredenbaumparks bis zum Kanal ist noch gesperrt. Quelle: Stadt Dortmund

Die gute Nachricht aus dem Fredenbaumpark kommt für das Konzert der Gruppe „Footprint“, die am Sonntag (7. Juli) am Musikpavillion auftreten wollte, zu spät. „Den Künstlern musste vorsichtshalber schon am Anfang dieser Woche abgesagt werden, als noch nicht absehbar war, ob es mit der Freigabe der Parkbereiche definitiv klappen würde“, schreibt Stadtsprecher Christian Schön in einer Mitteilung.

Teile des Mengeder Volksgartens noch von Raupe bevölkert

Im Mengeder Volksgarten muss der nördliche Bereich hinter dem Sportplatz weiter abgesperrt bleiben und ebenso auch die Flächen ganz im Osten neben den Tennisplätzen und den Parkflächen. „Auch im Volksgarten werden rechtzeitig die Rasenflächen gemäht und die Wege gereinigt“, verspricht die Stadt.

Die rot-weißen Quadrate zeigen an, wo es im Mengeder Volksgarten noch Eichenprozessionsspinner gibt. Quelle: Stadt Dortmund

Kurz vor den Sommerferien mussten in Dortmund auch drei Schulen wegen der Raupen geschlossen bleiben.

Doch auch wenn die Raupen des Eichenprozessionsspinners in Dortmund immer weniger werden – ihre gefährlichen Brennhaare können noch jahrelang aktiv bleiben. Es ist also nach wie vor Vorsicht geboten. Selbes gilt für Spaziergänge in den großen Wäldern von Dortmund, in denen die Stadt keinerlei Raupen abgesaugt hat.