Drogenring in Dortmund und Castrop-Rauxel zerschlagen - SEK im Einsatz

In Dortmund wurde eine Marihuana-Plantage aufgedeckt, für die zur Sicherheit der SEK eingesetzt wurde. Foto: René Werner
+
In Dortmund wurde eine Marihuana-Plantage aufgedeckt, für die zur Sicherheit der SEK eingesetzt wurde. Foto: René Werner

Dortmund/NRW - In Dortmund und Castrop-Rauxel war der SEK im Einsatz. Die Polizei hat einen Drogenring mit einer Marihuana-Plantage zerschlagen. Hier die Infos.

An der Stadtgrenze zwischen Dortmund und Castrop-Rauxel hat die Polizei mehrere Gebäude durchsucht. Auch das SEK war an dem Einsatz beteiligt, bei dem eine große Marihuana-Plantage gefunden wurde.

  • Mindestens 480 Marihuana-Pflanzen konnte die Polizei beschlagnahmen.
  • Zudem nahm die Polizei mehrere Personen fest.
  • Der Drogenhandel firmierte unter dem Deckmantel eines Tierfutter-Verkaufs.

Bereits vor Dortmund: Polizei findet in Castrop-Rauxel 430 Marihuna-Pflanzen

In Dortmund und Castrop-Rauxel war die Polizei am Donnerstag (26. September) und heute (27. September) im Einsatz, um mehrere Gebäude zu durchsuchen. In den durchsuchten Objekten an der Stadtgrenze vermuteten Ermittler in Bezug auf einen bestehenden Drogenring fündig zu werden.

Tatsächlich waren die Beamten bereits bei dem Einsatz am Donnerstag (26. September) erfolgreich. In zwei Gebäuden in Castrop-Rauxel in der Von-Hofmann-Straße und der und der Vinckestraße nahmen sie zwei Männer und eine Frau fest. Außerdem beschlagnahmten sie insgesamt 430 Marihuana-Pflanzen.

Hinweise auf weitere Plantage in Dortmund

Zudem ergaben sich bei dem Einsatz in Castrop-Rauxel Hinweise auf eine weitere Plantage im Stadtgebiet Dortmund. Im Ruhrgebiet finden Polizeibeamte immer wieder große Marihuana-Plantagen. Den letzten großen Fund mit über 1.000 Pflanzen gab es in Essen.

Heute (27. September) fand dann auch eine weitere Durchsuchung in Dortmund statt. In der Strünkedestraße fanden Beamte 50 weitere Pflanzen. Drei weitere Personen konnten festgenommen werden.

Polizei hatte SEK aus Vorsicht eingeschaltet

"Da vor dem Einsatz in Dortmund nicht klar war, ob dieser gefahrenfrei abläuft, waren Sondereinsatzkräfte vor Ort", so ein Sprecher der zuständigen Polizei Recklinghausen. Wie die Ruhr Nachrichten berichten, sei zu vermuten gewesen, dass auch Waffen "im Spiel" seien.

Am Ende sei der Einsatz aber problemlos abgelaufen. Der Drogenhandel an der Stadtgrenze zwischen Dortmund, wo Drogen jüngst auch der Grund für einen Überfall waren, und Castrop-Rauxel lief unter dem Deckmantel einer Firma, die Tierfutter herstellt.