In der City

Weihnachtsmarkt Dortmund: Erste Bilder vom Weihnachtsbaum – Aufbau hat begonnen

Nach einem Jahr Zwangspause soll der Dortmunder Weihnachtsmarkt in diesem Jahr endlich wieder stattfinden. Der Aufbau des Weihnachtsbaums hat bereits begonnen.

Dortmund - Ein Jahr mussten die Dortmunder aufgrund der Corona-Pandemie auf ihren Weihnachtsmarkt mitsamt des „größten Weihnachtsbaums der Welt“ verzichten. In diesem Jahr soll aber alles wie gewohnt stattfinden und die „Weihnachtsstadt“ am 18. November eröffnen. Erste Bilder zeigen nun den Baubeginn des Weihnachtsbaumes auf dem Hansaplatz.

VeranstaltungDortmunder Weihnachtsmarkt
StandortHansaplatz in der Innenstadt
Eröffnung18. November

Dortmunder Weihnachtsmarkt 2021: Markt soll mitsamt Mega-Baum trotz Corona stattfinden

Dass der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr nach einem Jahr Zwangspause endlich wieder stattfinden wird, steht schon seit einigen Wochen fest. Auch dass es wieder einen Mega-Baum mit Dortmund-Logo und etlichen bunten Lichtern geben wird, war klar. Unklar war hingegen bislang, wann der rund 45 Meter hohe Baum auf dem Hansaplatz errichtet werden soll. Schausteller Patrick Arens gab auf Anfrage von RUHR24 am 10. Oktober bekannt: „Den Baum bauen wir wieder auf. Am 19. Oktober geht es los.“

Bau des Dortmunder Weihnachtsbaumes startete pünktlich am 19. Oktober auf dem Hansaplatz

Und tatsächlich: Wie von Arens angekündigt, startete der Bau des Baums pünktlich am Dienstag (19. Oktober) auf dem Hansaplatz. Schaulustige hatten sich am Dienstag rund um die Baustelle versammelt, um das Geschehen zu beobachten.

Wie üblich, wird zunächst der Grundstein für den Baum gelegt: Stahlträger und ein Gerüst. Beide sollen später die tausenden Fichten tragen, aus denen der Dortmunder Weihnachtsbaum traditionell besteht. Die Fichten und die Deko werden als letztes befestigt. Insgesamt beansprucht der Aufbau des Baumes mehrere Wochen. Und aus diesen Teilen besteht er:

  • 150 Tonnen Gerüst
  • 1700 Rotfichten
  • 48.000 LED-Lämpchen
  • 20 große Kerzen
  • 11 Engel
  • 20 Lichtelemente
Schaulustige haben sich am Dienstag (19. Oktober) angesehen, wie das Fundament des Dortmunder Weihnachtsbaumes gelegt wird.

Dortmunder Weihnachtsmarkt musste 2020 wegen Corona ausfallen - trauriges Ende für den Mega-Baum

Doch die Mühe lohnt sich: Jahr für Jahr lockt der Mega-Baum tausende schaulustige Besucher an. Eine Tatsache, die im vergangenen Jahr allerdings dafür gesorgt hat, dass der bereits halb aufgebaute Weihnachtsbaum wieder abgebaut werden musste.

Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal (SPD) befürchtete einen zu großen Besucherandrang, den er wegen der Corona-Pandemie nicht hinnehmen wollte. Einige der Fichten wurden anschließend gespendet und ein Dortmunder machte sich sogar die Mühe, eine sogenannte „Keihnachtsmarkt-Tasse“ mit Logo des halb fertigen Baumes zu entwerfen.

Schausteller Patrick Arens zeigt sich in Sachen Dortmunder Weihnachtsmarkt optimistisch

In diesem Jahr stehen die Chancen aber gut, dass es sowohl einen Weihnachtsmarkt mitsamt Baum als auch eine Weihnachtsmarkt-Tasse geben wird. Schausteller Patrick Arens ist jedenfalls optimistisch, was die Eröffnung des Dortmunder Weihnachtsmarktes am 18. November angeht:

„Wir hangeln uns an der Coronaschutzverordnung entlang.“ Allerdings stünden aktuell noch weitere Gespräche mit der Stadt an. Die finalen Pläne würden erste Mitte November abgenommen werden, sobald die komplette Weihnachtsstadt - wie in Dortmund der Weihnachtsmarkt auch genannt wird - steht.

Der Aufbau des Dortmunder Weihnachtsbaums ist in vollem Gange. Auch am Mittwoch (20. Oktober) wird wieder fleißig auf dem Hansaplatz gebaut.

Welche Corona-Regeln für den Dortmunder Weihnachtsmarkt gelten könnten

Klar ist aber schon jetzt, dass auf dem Weihnachtsmarkt besondere Corona-Regeln gelten werden: Denkbar ist zum Beispiel eine 3G-Regel beim Eintritt für Besucher, die stichprobenartig an den Ständen durchgeführt werden könnte. Um eine Maskenpflicht würde Schausteller Patrick Arens hingegen lieber herumkommen.

Welche Regeln letztendlich auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt gelten werden, ist noch offen und wird sich wohl auch erst Mitte November nach den Gesprächen mit der Stadt zeigen. Ein Beispiel aus dem Ruhrgebiet zeigt aber, wie krass die Regeln dieses Jahr tatsächlich werden könnten: In Duisburg gilt 2021 auf dem Weihnachtsmarkt die 2G-Regel. Heißt: Nur Geimpfte und Genesene dürfen rein. Ein einfacher Corona-Test reicht nicht mehr aus.

Rubriklistenbild: © Bernd Thissen/dpa, Dortmunder Weihnachtsstadt, Collage: RUHR24

Mehr zum Thema